Primal Feng Shui für die Wohnung

Primal Feng Shui für Klarheit und Energie: Richtig ausmisten in 5 Schritten

Jeder von uns hat sicherlich schon einmal die Erfahrung gemacht, dass die Gedanken klarer sind und die Produktivität steigt, wenn – salopp gesagt –  die Bude aufgeräumt ist. Wenn man sich wohlfühlt, Sachen da liegen, wo man sie haben möchte. Und im zumindest gefühlten Sinne, die Energie wirklich „rein“ ist. Die große Frage nur – wie funktioniert das schnell und auf täglicher Basis? Ganz einfach: Mit Primal Feng Shui.

Was ist Primal Feng Shui?

Wir planen so viel. Unsere täglichen Aufgaben, das Fitness-Training oder Begegnungen mit Familie und Freunden. Doch meistens halten wir die unmittelbare Umgebung, also die Zimmer in denen wir leben, aus einer solchen Planung heraus.

Warum eigentlich? Denn schließlich weiß jeder sofort instinktiv, dass die tägliche Umgebung auch einen Einfluss auf unser Wohlgefühl, auf die Produktivität und vermutlich auch unsere Gedanken hat. Denn wie heißt es so schön, der Umgang mit deinen fünf besten Freunden formt dich. Daher gehen wir einmal davon aus, dass die Qualität der ständig präsenten vier Wände ebenfalls einen erheblichen Einfluss auf dich hat.

Um aus deiner Wohnung die beste Struktur für Wohlergehen herauszuholen, bietet sich eine Strategie daher besonders an: Primal Feng Shui.

Primal Feng Shui ist ein einfaches System aus mehreren kurzen Stufen, welches Ordnung und Struktur schafft – und vor allem diese auch beibehält.

Dabei geht es aber nicht nur darum, einfach nur mehr Ordnung herzustellen. Vielmehr geht es darum, den Sinn der Gegenstände, die man besitzt, radikal infrage zu stellen.

Am Ende eines solchen Prozesses soll also die Gewissheit stehen, dass alles, was man in seinen Zimmern vorfindet:

  • mehr Freude macht
  • ein praktischer, notwendiger Gegenstand ist
  • und genau den richtigen Platz hat, den man auch wiederfindet.

Warum ist Primal Feng Shui so wichtig?

Unabhängig davon, dass viele Leute sich nicht wirklich wohl an Plätzen fühlen, die eher an RTL2-Messi-Sendungen erinnern, gibt es ganz praktikable Gründe, warum Unordnung Zeit und Produktivität frisst. Die wichtigsten sind wohl die folgenden.

Kind im Chaos

1. Nicht ausmisten erzeugt Sinnlosigkeit

Viele Gegenstände nehmen schlichtweg Stauraum in Anspruch. Sie haben keinen wirklichen Wert und sind „einfach nur da“. Genau dies hat mehrere Folgeeffekte:

  • Andere wichtige Gegenstände werden schwieriger gefunden.
  • Es fehlt Raum, für wirklich neue wichtige Anschaffungen.
  • Schränke, Wände und Kammern werden schlichtweg verstopft.

2. Nicht ausmisten erzeugt Ineffizienz

Zudem ist Unordnung in den eigenen vier Wänden ziemlich ineffizient. Viele Gegenstände haben keinen festen Platz und man braucht eine Menge Zeit, um sie zu finden. Zudem dient dies als Magnet für noch mehr Unordnung.

Ein Beispiel: Du hast ein Regal, in dem zunächst nur Tassen stehen. So weit, so gut. Doch nun stellst du noch Vasen und Teebeutel dazu. Und wenn du das nächste Mal etwas Neues in der Hand hast, lädt dieses Regal förmlich dazu ein, es wieder als Abstellgleis zu nutzen.

Was wir damit sagen wollen: Unordnung zieht noch mehr Unordnung und Chaos an.

3. Nicht ausmisten stiehlt dir Geld

Dieser Punkt ist rein rational nicht unbedingt zu erklären. Doch viele Erfahrungsberichte bezeugen, dass er dadurch nicht minder wahr ist. Wir reden hier nicht davon, dass du viele Objekte in deinem Haushalt, die du nicht mehr magst, verkaufen könntest. Was übrigens keine schlechte, sondern eher eine sinnvolle und lukrative Idee sein könnte.

Vielmehr geht es darum, dass Unordnung dich davon abhält, produktiver zu arbeiten und zu denken. Und das führt langfristig dazu, dass du auch finanziell erfolgreicher und glücklicher lebst.

Der Punkt ist folgender: Manchmal ist nicht das teuer, was du machst, sondern das, was du nicht machst. Ein Netflix-Abo kostet zwar nur zehn Euro im Monat. Nutzt du es täglich und bekommst deshalb deine Aufgaben nicht gebacken, kann es dich tausende von Euros kosten.

Meditation und Energie-Hacks sind meist kostenlos. Doch stopfst du dir stattdessen täglich Chips in den Bauch oder vegetierst kraftlos bis mittags im gemütlichen Bett, kostet dich das Nichtstun nicht nur potenzielles Geld, sondern auch Energie und Lebensfreude.

Ähnlich verhält es sich mit einer unordentlichen Wohnung. Es fällt gar nicht auf – wirkt so unwichtig. Doch der eigentliche Preis im Verborgenen kann extrem sein.

Primal Feng Shui: Mit diesen 5 Tipps mistest du schnell und effizient aus

Im Folgenden findest du das Primal Feng Shui-Konzept.

1. Ausmisten planen

Ein echter Zeitkiller stellt jene Strategie dar, die viele von uns seit Jahren pflegen. Diese nennt sich „immer mal ein bisschen aufräumen“. Das Problem dabei liegt auf der Hand – immer mal ein bisschen führt dazu, dass auch immer nur ein bisschen Ordnung hereinkommt.

Zwar werden auf diese Weise manche Ecken tatsächlich etwas ordentlicher, doch es passiert keine radikale dauerhafte Veränderung. Daher ist es sinnvoll das Ausmisten zu planen und sich zwei bis drei Stunden für eine Kategorie freizuschaufeln. Wo wir schon beim zweiten Punkt wären…

Chaotische Dokumente

2. Eine Kategorie ausmisten – nicht nur einen Platz

Die meisten Menschen wollen eine Ecke ihrer Wohnung in Ordnung bringen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Doch dennoch steht man dann schnell vor einem weiteren Dilemma. Denn wenn etwas von A nach B bewegt, ist der Ort augenscheinlich bereinigt. Das Objekt an sich ist jedoch noch da und befindet sich vermutlich einfach nur an einer anderen Stelle. Die Moral von der Geschicht: Das Problem wurde buchstäblich nur verlagert.

Daher empfehlen wir Folgendes:

  1. Nimm dir einen fest definierten Zeitraum vor.
  2. Plane eine Kategorie, die du ins Reine bringen möchtest.
  3. Sammle alle Gegenstände, die zu dieser Kategorie gehören, an einem zentralen Ort.
  4. Bewerte, ob du sie (wirklich!) noch brauchst oder nicht (dazu beim nächsten Punkt mehr)
  5. Entscheide, wo du die verbleibenden Gegenstände dauerhaft unterbringst, sodass es ordentlich und übersichtlich ist.

Man kann zwischen fünf allgemeinen Kategorien unterscheiden, die ggf. noch mal weiter unterteilt werden:

  1. Kleidung, Schuhe, Handtücher, Bettwäsche und andere Textilien.
  2. Bücher, CDs, DVDs, Schallplatten & Co.
  3. Papierkram, Ordner, Stifte und alles Weitere rundum den Schreibtisch/Arbeitsplatz.
  4. Gebrauchsgegenstände, Werkzeug und technisches Equipment.
  5. Alle weiteren persönlichen Gegenstände: Schmuck, Fotos, Postkarten usw.

3. Bewerte dein Hab und Gut ehrlich

Wahrscheinlich verbirgt sich an dieser Stelle der wichtigste Punkt innerhalb dieses Konzeptes. Es geht darum, ob deine Besitztümer überhaupt Sinn ergeben.

Dazu kannst du dir zwei essentielle Fragen stellen:

  1. „Benutze ich diesen Gegenstand wirklich?“
  2. „Bringt mir dieser Gegenstand (auch) Freude?“ Denn letztendlich wird ein Bild an der Wand natürlich nicht benutzt, es kann dennoch eine sinnvolle Daseinsberechtigung haben (oder auch nicht).

Kannst du eine der beiden Fragen definitiv mit „Ja“ beantworten, solltest du diesen Gegenstand behalten. Hängt er nicht gerade an einer Wand, dann solltest du dir überlegen, an welchem Ort er am besten aufbewahrt ist.

Gibt es hingegen kein eindeutiges „Ja“ auf diese Antwort, bleiben nur zwei Optionen: Verkaufen oder entsorgen. Klingt hart – birgt aber ein unglaubliches Potenzial an Befreiung.

Die Krux liegt hierbei wirklich in den gefühlten Zwischentönen. Denn wir alle haben oft die innere Stimme, die uns versucht zu verführen. Sie spricht Sätze wie „Ahhh, dieses Kleid oder diese Hose brauche ich bestimmt irgendwann“ oder „Nur zur Sicherheit…“.

In diesen Momenten ist es sinnvoll sich vor Augen zu halten, dass dies alles nur Illusionen des Geistes sind. Ist ein Objekt wirklich wichtig, so wirst du es eindeutig spüren.

4. Eine Müllecke ist erlaubt

Doch halt! Gibt es wirklich keine Ausnahmen? Doch eine gibt es. Denn es mag tatsächlich Dinge geben, die lassen sich schlecht zu einer Kategorie zuordnen und sind dann doch irgendwie wichtig für uns. Der Bieröffner von Onkel Klaus, die zerbrochene Dose von Oma Erna oder der Stein der Weisen.

All diese Dinge, die in solch einer Zwischenkategorie landen und einen persönlichen Wert haben, dürfen gerne behalten werden. In einer Zauberbox.

Einzige Bedingung: Nicht größer als einen Quadratmeter und verschlossen muss dieser Ort sein. Denn so weißt du, wo sich deine wertvolle Grabbelbox befindet und sie erscheint nach Außen auch nicht als allzu unordentlich.

5. Ordnung halten

Der Begriff „Ordnung halten“ kommt nicht von ungefähr. Denn letztendlich ist Ordnung dazu da, dass sie auch über Tage hinweg gehalten werden kann.

Der Schlüssel dazu? Sofortige Gewohnheiten schaffen. Das bedeutet: Nachdem du deine Wohnung nach Kategorien geordnet hast, musst du dich nur noch um eins kümmern: dass die Ordnung bleibt.

Das benutzte Glas sofort in die Spülmaschine stellen. Die Klamotten sofort in den Schrank räumen und das Portemonnaie dahin legen, wo es jetzt hingehört.

Klar – keine einfache Aufgabe für kreative Chaoten. Doch am Ende ist dies eine Frage der Gewohnheit. Und Gewohnheiten entwickeln sich, insofern man ihnen für mehrere Wochen nachgeht.

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Fazit: Mehr Energie durch Primal Feng Shui

Ordnung ist nicht aus Selbstzweck da. Sie ist dazu gedacht, dass du produktiver, freier und freudiger denkst, handelst und fühlst. Genau dafür braucht es manchmal radikale Schritte.

Primal Feng Shui ist ein einfaches – und für manche vielleicht radikales – Konzept genau dafür. Es anzuwenden ist dabei nicht schwer. Alles, was du brauchst ist

  • ein Zeitmanagement
  • die Einordnung in Kategorien statt Orte
  • die Bereitschaft eine klare Bewertung deiner Besitzeigentümer vorzunehmen
  • den Willen, Gewohnheiten zu entwickeln, sodass die neue Ordnung bleibt.

Genau dann wird dir Primal Feng Shui mehr Erleichterung, Zeit und Energie schenken, als es dich augenscheinlich jetzt noch kosten mag. Und für alle Notfälle weißt du ja – eine Müllecke ist erlaubt.

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Gründer & Geschäftsführer
von Primal State