Grüne Smoothies mit Deko

Grüne Smoothies: Leckere Rezepte + 5 Spezialtipps + 5 häufige Fehler

Grüne Smoothies gelten nicht nur in Hollywood schon lange als Schönheitselixier. Auch in vielen weiteren Teilen der Welt hat es sich bewährt, die grüne Vitaminbombe möglichst regelmäßig zu sich zu nehmen. Doch wer wahllos Blattgemüse in den Mixer wirft, erhält womöglich ein bitteres Getränk, das sich nicht unbedingt leicht trinken lässt. Aus diesem Grund haben wir in diesem Artikel alle Gos und No-Gos in puncto Zubereitung grüner Smoothies zusammengefasst und natürlich auch 5 einfache, leckere und gesunde Rezepte für dich optimiert, die absolut alltagstauglich sind. Prost!

Welche Zutaten sind für grüne Smoothies geeignet?

Da wir in einem vorigen Artikel bereits über die Historie und positiven Effekte von grünen Smoothies gesprochen haben, steigen wir hier direkt mit den Zutaten ein.

Im Folgenden findest du klassische Zutaten für den grünen Smoothie – und solche, die du vermeiden solltest. Außerdem haben wir noch ein paar Spezialtipps für dich.

Welches “Grün” gehört in den grünen Smoothie?

  • Typisches frisches Blattgemüse: u.a. Spinat, Feldsalat, Mangold, Postelein, Grünkohl, Schwarzkohl
  • Blätter von Knollen: u.a. die Blätter von Rote Bete, Kohlrabi, Radieschen, Karotten
  • Wildkräuter: u.a. Löwenzahn, Brennnessel, Vogelmiere, Giersch
  • Gartenkräuter, insbesondere für den Geschmack: u.a. Pfefferminze, Kresse, Thymian
  • Junge Blätter von Obstpflanzen: u.a. Blätter der Brombeere, Äpfel, Linde, Kirsche

Welche Früchte eignen sich für grüne Smoothie Rezepte?

Exotische Früchte
  • Regionale Früchte: u.a. Äpfel, Birne, sämtliche Beeren
  • Überregionale/exotische Früchte (gern auch gefroren): u.a. Banane, Mango, Passionsfrucht, Ananas
  • Zitrusfrüchte: u.a. Zitrone, Limette, Orange
  • Gemüsefrüchte: Avocado, Tomate, Gurke, Melone

Welches Wasser eignet sich?

Stilles, “sauberes” Wasser, wie natürliches Mineralwasser, Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser ist die beste Wahl an dieser Stelle. Bitte verzichte auf Orangensaft oder andere Flüssigkeiten.

Was gehört nicht in grüne Smoothie Rezepte?

  • Pflanzenmilch
  • Tierische Produkte
  • Süßstoffe oder Süßersatzstoffe
  • Stärkehaltiges Wurzelgemüse, wie Karotten, Rote Beete oder Kohlrabi
  • Gekaufte Fruchtsäfte (da meistens erhitzt)
  • Öle und Nüsse, da diese die Verdauung erschweren können. Hanf- und Chiasamen bilden aufgrund ihrer einfacheren Verdauungseigenschaft eine Ausnahme.
  • Hülsenfrüchte, da diese relativ viele Enzymhemmer enthalten

5 Spezialtipps für die Zubereitung von grünen Smoothies

  1. Avocados eignen sich sehr häufig und machen deinen grünen Smoothie richtig schön cremig.
  2. Je mehr Früchte du in deinen grünen Smoothie gibst (mindestens 3-5), umso geschmackvoller schmeckt er den meisten Einsteigern. Achte also gerne auf eine große Varianz zu Beginn.
  3. Bananen und Zitronen sind sehr gute Standard-Zutaten. Bananen sorgen stets für eine gewisse Grundsüße. Die Zitronen für ein Mindestmaß an Fruchtigkeit. Auch ein sehr herber, bitterer grüner Smoothie kann oft mit nur einer Scheibe Zitrone “gerettet” werden.
  4. Gib zuerst die Früchte in den Mixer-Behälter und dann das Blattgrün. Dadurch können die Messer besser “greifen”.
  5. Stelle deinen grünen Smoothie eine Stunde kalt, wenn du den Eigengeschmack etwas abmildern möchtest. Ok, zugegeben, magenfreundlich und Ayurveda-konform ist dieser Tipp nicht, doch letztendlich soll dir der grüne Smoothie ja auch schmecken und Lust auf mehr machen.

Wie lange hält sich ein grüner Smoothie?

Ein frisch zubereiteter grüner Smoothie hält im Kühlschrank ca. 1 Tag. Nach einigen Stunden beginnt er ein wenig zu oxidieren, der Smoothie wird dadurch an der Oberfläche etwas bräunlich und auch der Geschmack kann sich (leicht) ändern.

Moral von der Geschicht: Einen Tag im Kühlschrank lassen, ist durchaus in Ordnung. Allerdings gilt das Motto: Je frischer getrunken, desto besser und oft auch geschmackvoller.

Wenn du morgens keine Zeit oder Lust zum Schneiden der Zutaten hast, kannst du den Mixer-Behälter auch bereits am Abend vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Und am nächsten Morgen nur noch den Mixer anschmeißen.

Frau mixt grüne Smoothies

Grüne Smoothies Rezepte: Vermeide diese 5 Fehler bei der Zubereitung

Es ist viel zu schade, das Potenzial eines grünen Smoothies zu verschenken, indem man unbewusst Fehler begeht. Aus diesem Grund findest du hier die häufigsten Fehler bei der Zubereitung des neuen Kultgetränks, die es ab sofort zu vermeiden gilt.

1. Einen minderwertigen Mixer benutzen

Für einen grünen Smoothie ist ein Hochleistungsmixer mehr als empfehlenswert. Gute Mixer sind dabei meist sehr langlebig und rechtfertigen langfristig den nicht allzu günstigsten Anschaffungspreis. Dieser schließt die Zellbestandteile so auf, dass der grüne Smoothie seine leicht verdauliche Wirkung entfalten kann und auch noch angenehm homogen schmeckt.

Nochmal zur Klarheit: Reine Obst-Smoothies sind auch für “normale” Standmixer kein Problem. Doch kommen grüne Blätter dazu, ändern sich die Resultate zum Teil drastisch. Einer der bekanntesten Vertreter ist sicherlich der bekannte Vitamix, welcher diese Bedingungen erfüllt. Der Thermomix ist dagegen nicht besonders für grüne Smoothies geeignet.

Auf dem Mixer-Markt gibt es zudem viele Angebote, die mit einer Menge an schnellen Versprechungen werben. So sind die technischen Angaben für die Umdrehungszahlen eines Mixers lediglich Leerlauf-Zahlen ohne Befüllungsgewicht des Mixers. Sprich – diese Angaben sagen wenig über die Qualität des Endergebnisses aus.

Am besten lässt du dich bei Interesse von Experten beraten, die sich auf Hochleistungsmixer spezialisiert haben und nicht noch nebenbei Staubsauger vertreiben. Und falls du doch zu Anfang auf einen “einfachen” Mixer zurückgreifen solltest, verwende eher weiche Blattsorten wie Spinat, Postelein oder Feldsalat. Grünkohl, Wildkräuter wie auch Fruchtkerne sind für gewöhnliche Standmixer schwer zu knacken.

2. Zusätzliches Öl, stärkehaltiges Gemüse, tierische Produkte oder Pflanzenmilch in den grünen Smoothie geben

Die Vitamine A, D, E und K sind ausschließlich fettlöslich. Allerdings sind bereits in den Kernen und Früchten laut den meisten Einschätzungen genügend Fette vorhanden. Zusätzliche Öle gelten eher als kontraproduktiv, da diese die Absorption aller anderen Vitalstoffe erschweren können. Dies gilt natürlich auch für stärkehaltige Knollen, Pflanzenmilch wie z. B. Mandelmilch oder Eiweißpulver. Weniger ist oft mehr.

3. Den grünen Smoothie als Getränk betrachten

Die Verdauung beginnt bekanntermaßen bereits im Mund. Daher ergibt es Sinn, den grünen Smoothie nicht einfach nur herunterzukippen, sondern langsam im Mund einzuspeicheln und dadurch Enzyme arbeiten zu lassen. Damit behandelst du den grünen Smoothie tatsächlich als das, was er ist – eine Mahlzeit, für die man sich Zeit lassen darf.

4. Das “falsche” Verhältnis zwischen Blattgrün und Früchten wählen

Auch wenn du dafür nicht vor Gericht gezerrt wirst, die meisten Menschen benutzen aus Unsicherheit am Anfang einen sehr hohen Früchteanteil. Dadurch verringern sich natürlich die positiven Effekte des Blattgrüns und zudem wird viel Fruchtzucker aufgenommen.

Generell gilt: Je mehr Grün, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der grüne Smoothie seine gesunden Effekte erzielt. Insbesondere wenn du keine Wildkräuter verwendest und auf weniger bitterstoffhaltige Kulturpflanzen wie Spinat oder Rote-Bete-Blätter setzt, sollte der Fruchtanteil nicht übermäßig hoch sein.

5. Tiefkühl-Ware (z.B. Spinat) verwenden

Die meiste Tiefkühlware ist blanchiert. Dadurch werden Enzyme und Vitalstoffe denaturiert. Auch geschmacklich – wir haben es ausprobiert – ist Tiefkühlspinat keine Offenbarung und hinterlässt einen eher “krissligen” Grundton auf dem Gaumen.

5 einfache und gesunde grüne Smoothies Rezepte

Im Folgenden haben wir dir 5 Smoothie-Rezepte vorbereitet, für die du kein Küchenchef-Diplom brauchst. Bzgl. der Menge an Wasser solltest du gern selbst nach deinem eigenen Gusto experimentieren. 250 ml oder die optische Hälfte der Gesamtfüllmenge sind dabei eine gute Ausgangsbasis.

1. Der Klassiker

  • 2 Handvoll Spinat
  • 1 Banane
  • halber Apfel
  • Scheibe Zitrone
  • eine halbe Avocado
  • 250 ml Wasser
Grüne Smoothies Zutaten für Rezepte

2. Der Detox-Smoothie

  • 2 Handvoll Wildkäuter
  • 2 Stangen Grünkohl
  • halbe Ananas
  • 2 Scheiben Zitrone
  • 1 Löffel Kurkuma
  • 250 ml Wasser
Smoothieglas mit Ananas und Yogamatte

3. Der Low-Carb-Smoothie zum Abnehmen1)https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0195666314003493

  • Handvoll Spinat, Postelein, Rote Beete-Blätter oder Mangold
  • 3 bis 4 Tomaten
  • 1 Selleriestaude
  • Scheibe Zitrone
  • 1 Limette
  • 250 ml Wasser
Detox-Smoothies Rezepte 3

4. Der Exotische

  • 4 Blätter Mangold
  • Blätter der Roten Bete
  • 2 Handvoll Beeren (Erdbeeren, Himbeeren oder Blaubeeren)
  • eine ausgelöffelte Maracuja bzw. Passionsfrucht
  • 1 Banane
  • Scheibe Zitrone
  • 250 ml Wasser
Grüne Smoothies Rezepte 3

5. Der Wilde Smoothie

  • 2 Handvoll Wildkräuter
  • 1 Handvoll Spinat
  • halbe Avocado
  • 1 Birne
  • Saft einer Orange
  • 1 Banane
  • 250 ml Wasser
Der Wilde mit Birne

Primal Extratipp

Wenn du weniger Wasser nimmst, kannst du dir aus dem jeweiligen Rezept im Handumdrehen eine grüne Smoothie Bowl zaubern, die getoppt mit ein paar Früchten, Kokosrapseln, Samen oder Nüssen ein super leckeres Frühstück zum Löffeln ergibt.

Die schnelle Alternative mit 25 Superfoods: Primal Greens

Da wir wissen, dass man nicht immer einen Mixer zu Hand hat und stets frische Zutaten im Haus, haben wir vor einiger Zeit Primal Greens kreiert. Primal Greens ist eine natürliche Auslese von Superfood-Extrakten mit allerlei Vital- und Nährstoffen wie beim grünen Smoothie auch. Der Clou: Aufgrund der ultra-praktischen Pulverform brauchst du schlicht Wasser und erzielst ähnliche Vorteile wie mit dem großen Bruder.

Primal Greens Pulver

Zu Primal Greens

Fazit: Grüne Smoothies für alle

Der grüne Smoothie hat ein enormes Potenzial in einer ganzheitlichen gesunden Ernährung. Warum? Er versorgt dich mit sehr vielen Vitalstoffen, ist leicht zu verdauen und super im Arbeitsalltag integrierbar. Damit die Wirkung und der Geschmack gleichzeitig stimmt, gibt es ein paar wenige Dinge zu beachten. Allen voran das Weglassen von gewissen Zutaten wie Knollen, Ölen und (Pflanzen-)Milch. Die Investition in einen guten Mixer. Und eine ausgewogene Auswahl der Früchte für den Geschmack.

Wenn du diese Grundsätze beachtest, ist die Chance sehr hoch, dass der grüne Smoothie nicht zu einer notwendigen Willenskraft-Frage des schlechten Gewissens zuliebe mutiert, sondern dass du wirklich einfach nicht mehr auf ihn verzichten möchtest. Die hier vorgestellten Rezepte für grüne Smoothies sind dafür eine hervorragende Hilfestellung.

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Viele Grüße, Janis

Gründer & Geschäftsführer
von Primal State