So gefährlich ist Zucker wirklich – Eine Anklage

Wir essen es jeden Tag, immer wieder, und wir lieben es. Dieses süße, weiße Pulver… Und doch tötet Zucker jedes Jahr mehr Menschen als alle Kriege weltweit zusammen. Wie konnte es so weit kommen?

Heute erfährst Du, wie gefährlich Zucker wirklich ist, was Zucker im Körper anrichtet, wie Du ihn meiden kannst, und vieles mehr. Du wirst Dir dabei das ein oder andere Mal selbst an die Stirn fassen und danach hoffentlich anders über Zucker denken.

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Was ist Zucker? Die interessante Chemie hinter dem weißen Gift

Wenn wir hier von Zucker sprechen, dann in erster Linie Saccharose, auch bekannt als Rohrzucker, Haushaltszucker oder einfach nur „Zucker“.

Rohrzucker ist ein Disaccharid, das bedeutet, dass sich ein Saccharose-Molekül aus einem Stück Glukose (Traubenzucker) und einem Stück Fruktose (Fruchtzucker) zusammensetzt. Die beiden Einfachzucker sind in der Mitte verbunden:

Abbildung: Rohrzucker ist ein Disaccharid (Saccharose), das sich aus Glukose (Traubenzucker) und Fruktose (Fruchtzucker) zusammensetzt.

Das ist der Zucker, der unter Haushaltszucker verstanden wird, obwohl streng genommen „Zucker“ nur eine chemische Stoffklasse ist. Aber halten wir es einfach und legen hier fest: Zucker = Saccharose ?.

Glukose, Fruktose und ein wenig Saccharose findet sich auch in Obst, Beeren und einigen Gemüsesorten. Hier ist der Zucker jedoch in einem gesunden Nahrungsmittel untergebracht und als nicht gefährlich einzustufen. Warum das so ist, erfährst Du jetzt:

Warum ist Zucker ein modernes Problem?

Betrachten wir mal folgende Abbildung:

Ein Bild, das Text, Karte enthält. Mit sehr hoher Zuverlässigkeit generierte Beschreibung

Abbildung. Die Entwicklung des Zuckerkonsums pro Person und Jahr in den letzten 300 Jahren und die Korrelation mit Fettleibigkeit. (Aus Johnson, 2007)

Der Zuckerkonsum hat seit 1800-1850 sprunghaft zugenommen und mittlerweile ein Maß erlangt, dass das Fass zum Überlaufen bringt. Interessanterweise steigt der Zuckerkonsum seit 100 Jahren ebenso stark an wie das Vorkommen von Übergewicht und Fettleibigkeit. Besteht hier ein Zusammenhang?

Spulen wir einmal ein paar 100 Jahre zurück:

Zucker in der Natur – Kein Problem

Bis vor 500 Jahren kannte der Mensch in Europa Zucker nur in Form von natürlichen Lebensmitteln: Obst, Beeren und Honig. Diese Art von Zucker war nur im Spätsommer und im Herbst verfügbar:

Nämlich, wenn die Bienen genug Honig beisammenhatten, und der Mensch den Bienenstock plündern konnte; und, wenn Obst und Beeren reif waren. Kühlschränke und Tiefkühltruhen gab es damals noch nicht, und so geschah es, dass während der letzten Jahrmillionen der Mensch Zucker nicht das ganze Jahr über kannte, sondern nur im Sommer.

Unser Körper lernte schon sehr früh, diese einfachen Zucker (mit dem nahenden Winter im Hinterkopf) in etwas Fett umzuwandeln, um die Überlebenschancen im Winter zu steigern. Was sehr deutlich an der Biochemie des Zuckerstoffwechsels (im Anschluss) zu sehen ist.

Dazu kommt, dass Zucker in Obst und Beeren in einer natürlichen Matrix vorliegt. Umgeben von Vitaminen, Mikronährstoffen, Ballaststoffen und reichlich Wasser kommt der Zucker mit vielen gesunden Stoffen einher, was den Zucker weitaus weniger toxisch macht und dadurch auch langsamer aufgenommen wird.

Darüber hinaus ist Zucker in natürlichen Lebensmitteln nicht so stark konzentriert wie in Gummibärchen und Schokoriegeln: Es ist sehr schwer, sich an Brombeeren zu „überfressen“ und davon einen Zuckerschock zu bekommen (bei Gummibärchen kein Problem, oder?). Vorher würde sich der Sättigungsmechanismus einschalten und Dich davon abhalten, so viel Brombeeren zu essen, bis Du platzt.

Wir können über natürliche Zuckerquellen zusammenfassen: Der Zucker liegt gering konzentriert, nicht das ganze Jahr, und in einer natürlichen Matrix mit vielen gesunden Begleitstoffen vor, die sättigen und verhindern, dass man zuviel davon isst.

Künstlicher Zucker – Ein großes Problem

Bei Zucker/Süßigkeiten ist es ein ganz anderes Szenario:

  • Zucker und gezuckerte Produkte sind das ganze Jahr über verfügbar
  • Der Zucker ist sehr konzentriert
  • In den meisten Fällen sind keine Ballaststoffe, Vitamine, Farbstoffe, Wasser und Antioxidantien enthalten, um die Aufnahme des Zuckers zu verlangsamen oder abzupuffern
  • Entsprechend setzt auch kein Sättigungsmechanismus1,24-25 ein, und es geschieht sehr leicht, sich an Gummibärchen zu überessen
  • Es ist keine Anstrengung nötig, um an den Zucker zu kommen – Die Gummibärchen liegen im Vorratsschrank bereit und müssen nicht erst nach einem Fußmarsch „gepflückt“ werden

Siehst Du jetzt, warum natürlicher Zucker und künstlicher Rohrzucker zwei völlig verschiedene paar Schuhe sind? Dies liefert einen saftigen Hinweis darauf, warum Zucker ein modernes Problem ist, und der Mensch in den letzten Jahrmillionen damit nicht so zu kämpfen hatte wie heute.

Wie wird Zucker hergestellt? Eine kleine Geschichte des Zuckers

Wie kommt es, dass wir Zucker in so rauen Mengen, immer und überall, zur Verfügung haben? Das liegt an der Herstellungsweise des Zuckers:

Die spanischen und portugiesischen Kolonisten brachten aus Südostasien eine Pflanze mit in die Neue Welt, deren Saft süß war und gut schmeckte. Diese Pflanze ist auch bekannt als Zuckerrohr, das Klima in der Karibik eignete sich perfekt, um diese schnell wachsende und ertragsreiche Pflanze anzubauen. Zwischen 1492 und 1890 gelangten so neben Zuckerrohrpflanzen auch Millionen Sklaven auf die karibischen Inseln und Mittelamerika, um Zuckerrohr anzubauen und zu Zucker zu verarbeiten.

Die Bearbeitung sieht so aus, dass das Zuckerrohr geerntet, kleingehäckselt und ausgekocht wird. Dabei entsteht ein Zuckersirup, aus dem nun mittels Verdampfung, Zentrifugation oder chemischer Extraktion der kristalline Rohrzucker gewonnen werden kann.

Sklavenarbeit kostete nichts, die Kolonien waren „für lau“, und die Nachfrage aus den Herrenländern in Europa nach dem weißen Pulver war groß – Ein Teufelskreis entstand, unter dem besonders die Sklaven zu leiden hatten.

Um 1750 Jahrhundert dachte sich Friedrich der Große – König von Preußen – dass er auch gerne Zucker nach Deutschland bringen möchte. Er hatte keine Kolonien in der Karibik, wollte aber gerne auch etwas von diesem süßen Pulver haben. Also ging er mit den klügsten Chemikern des Preußischen Reiches durch Deutschland und suchte nach der Pflanze, Knolle oder Frucht mit dem höchsten Zuckeranteil.

Relativ zufällig wurden sie dabei auf die Runkelrübe aufmerksam, deren Saft in der Sonne trocknete und weiße Kristalle zurückließ. Zucker! Friedrich II. gab in Auftrag, diese Runkelrübe so weit zu züchten, dass sie möglichst viel Ertrag brachte, und Preußen daraus seinen eigenen Zucker gewinnen konnte.

Und so wurde ab 1800 auch in Deutschland Zucker populär. Seitdem ging es steil bergauf mit Zucker, und steil bergab mit der Gesundheit der Bevölkerung.

Nach der Industrialisierung und dem Wohlstand, den wir in Deutschland seit den Weltkriegen und besonders seit den goldenen 60er-Jahren erfahren durften, wurde alles noch stärker beschleunigt.

So konsumiert der Durchschnittsdeutsche jedes Jahr ca. 70 kg Zucker, was ca. 200 g Zucker jeden Tag entspricht. So viel wie in 2 kg Äpfeln, einem kleinen Bienenstock voll Honig oder 5 kg Erdbeeren. Du siehst: Mit natürlich hat das nichts mehr zu tun.

Versteckter Zucker in der alltäglichen Ernährung

Natürlich konsumieren wir über 80 % unseres Zuckers nicht in Form von gesundem Obst oder Beeren, sondern in verarbeiteten Produkten, gezuckerten Getränken und Fruchtsäften.

Es gibt den sichtbaren Zucker, wenn wir selbst süßen (z.B. Zucker im Kaffee) oder genau wissen, was uns erwartet (z.B. Cola oder Fruchtsaft); es gibt jedoch auch Nahrungsmittel, in denen sich viel Zucker versteckt. Ein Blick auf die Inhaltsangabe hilft da schon weiter.

Um hier Bewusstsein zu schaffen, nennen wir Dir nun die Produkte, hinter denen sich in Wahrheit Zucker versteckt:

Hinter diesen chemischen Begriffen verbirgt sich Zucker

Wenn Du Zucker meiden oder reduzieren möchtest, achte auf folgende Zusatzstoffe:

  • Agavennektar
  • Agavensirup
  • brauner Reissirup
  • brauner Rohrzucker
  • brauner Zucker
  • Dextrin
  • Dextrose
  • Fruchtsaftkonzentrat
  • Fruchtzucker
  • Gerstenmalzsirup
  • Fruktosesirup
  • Invertzucker
  • Karamell
  • Kokoszucker
  • Magermilchpulver
  • Maissirup
  • Maltodextrin
  • Molkenpulver
  • Muscovado-Zucker
  • Palmzucker
  • Raffinierter Zucker
  • Raffinose
  • Rohrohrzucker
  • Rohkristallzucker
  • Rohrzucker
  • Saccharose
  • Sucrose
  • Süßmolkenpulver
  • Verdampfter Zuckerrohrsaft
  • Vollrohrzucker
  • Zuckerrübensirup

Viele dieser Begriffe hast Du schon mal gesehen, aber vielleicht nicht registriert, dass es wirklich ganz normaler (oder eine Art von) Zucker ist, oder? Wir gehen einen Schritt weiter und nennen nun Nahrungsmittel, in denen sich der meiste versteckte Zucker befindet:

In diesen Nahrungsmitteln ist am meisten versteckter Zucker enthalten

Wenn Du Zucker meiden oder reduzieren möchtest, dann achte auf folgende Nahrungsmittel:

  • Apfelsaft
  • Cornflakes
  • Fertigsmoothies
  • Fruchtjoghurt
  • Fruchtmilch
  • Heringssalat
  • Instanttee
  • Ketchup
  • Müsli
  • Rotkohl-Konserve
  • Salatdressing
  • Sekt

Das ist schon ein ganz anderer Standpunkt, oder? Hättest Du hinter diesen Nahrungsmitteln potentielle Zuckerfallen und Dickmacher vermutet? Vermutlich nicht.

Bisher hatten wir, was Zucker ist und wo er alles versteckt enthalten ist. Wie viel Zucker ist eigentlich zu viel?

Wie viel Zucker am Tag?

Diese Frage ist schwer zu beantworten, weil es keinen typischen Tagesbedarf für Zucker gibt, wie es etwa bei Mikronährstoffen oder Vitaminen der Fall ist. Dein Körper kommt völlig ohne Zucker aus, kann aber Zucker bis zu einer bestimmten Menge gut verarbeiten. Wenn diese Menge überschritten wird, wird es problematisch für die Gesundheit.

Das Problem großer Mengen ist nicht primär Glukose, sondern Fruktose: Denn nur die Leber kann Fruktose verarbeiten, und das auch nur zu bestimmten Zeitpunkten und unter gewissen Umständen. Auch dazu gleich mehr, zuerst werfen wir Dir eine Faustregel an den Kopf: Eine gesunde Leber kann am Tag problemlos 30 g Fruktose, also 60 g Zucker, verwerten.

Bei mehr als 30 g Fruktose täglich wird es problematisch und es drohen gesundheitliche Konsequenzen. Bei körperlicher Inaktivität, Übergewicht, Leberproblemen und chronischen Entzündungen im Körper kann die Schwelle bei unter 30 g täglich liegen.

Bei Sportlern ist die Sache mit Zucker ein wenig anders:

Sportler vertragen mehr Zucker als Nicht-Sportler

Das Problem ist die Verstoffwechslung von Fruktose: Nur die Leber kann das übernehmen, und die Leber ist dabei sehr, sehr langsam. Schließlich haben wir von Natur aus nur selten große Mengen Zucker auf einmal bekommen.

In der Regel bildet die Leber aus Fruktose das weniger schädliche Glycerin, und daraus dann Fett3-8. Das Fett wird in’s Fettgewebe eingelagert, und alles ist gut.

Bei Energieknappheit, also während und nach Sport, schaltet die Leber jedoch um: Dann produziert sie aus Fruktose über Umwege Stärke, um den hohen Energieverbrauch zu kompensieren9. Diesen Stoffwechselweg aktiviert die Leber jedoch nur, wenn Du regelmäßig und viel Sport treibst. Da Sportler eher die Ausnahme bilden, wollen wir hier nicht die pauschale Empfehlung herausgeben, dass Fruktose generell in Ordnung ist, wenn man genug Sport treibt.

Sportler profitieren in gewissen Mengen von Zucker zur Leistungssteigerung, jedoch sei auch hier gesagt, dass das nicht ohne Schaden erfolgt. Auch bei Hochleistungssportlern, die sich vor dem Wettkampf 1 kg Nudeln, 1 l Cola und 4 Donuts reinpfeifen, hinterlässt Zucker Spuren im Stoffwechsel. Natürlich ist die Leistung beim Wettkampf kurzfristig erhöht, jedoch weiß jeder, der schon mal einen richtigen Energiecrash erlebt hat, dass Zucker auch eine Kehrseite hat.

Dazu kommt, dass viele solcher Leistungssportler, die zu viel Junk Food essen, um ihre Leistung zu steigern, an zahlreichen Problemen im Stoffwechsel (chronisch erhöhte Entzündungswerte) und massiven Darmproblemen leiden.

Wieviel Zucker am Tag, um abzunehmen?

Abnehmen geht leichter von der Hand, wenn Du jeglichen künstlichen Zucker sofort streichst. Natürlich ist es auch möglich, mit Zucker abzunehmen, solange ein Kaloriendefizit erreicht wird. Da gibt es ein paar sehr lustige Anekdoten.

Jedoch ist es die gesündere und nachhaltigere Lösung, Zucker zu streichen, wenn Du abnehmen möchtest. So kontrollierst Du sowohl Deinen Blutzucker als auch Deinen Heißhunger besser.

Bist Du bereit zu erfahren, warum Zucker nun wirklich schädlich ist und was im Körper durch Zucker alles angerichtet werden kann?

Wie schädlich ist Zucker wirklich?

Was passiert mit Zucker im Körper? Eine kleine Achterbahnfahrt

Bis zu diesem Punkt sollte Dir klar sein, dass Zucker problematisch sein kann und generell stark reduziert oder gemieden werden sollte. Zucker ist in größeren Mengen schlichtweg gefährlich für den Körper. Um Dir zu zeigen, was Zucker im Körper konkret für Schaden anrichtet, machen wir nun eine kleine Achterbahnfahrt durch den Körper, begonnen mit der Zuckeraufnahme:

1. Mund

Die Reise beginnt im Mund. Du isst eine Packung Gummibärchen, und ein wenig Zucker bleibt schon im Mund kleben. Die im Mund ansässigen Bakterien, allen voran Streptococcus mutans, freuen sich, denn Zucker ist ihr Lieblingsessen.

Sie stürzen sich darauf, sie wachsen, und scheiden dabei zahlreiche Schadstoffe und Säuren aus, die auf Dauer Karies und Parodontose auslösen. 90 % aller Deutschen entwickeln irgendwann in ihrem Leben mal Karies. Woran das wohl liegen mag?

2. Magen

Ein wenig Zucker diffundiert schon durch die Magenschleimhaut in den Körper und sorgt für einen ersten Anstieg des Blutzuckers. Das Gehirn realisiert das kaum, da Zucker keinerlei Sättigungsmechanismus auslöst1,24-25. Theoretisch kannst Du also Zucker essen oder Cola trinken, bis Du platzt, Dein Gehirn wird Dir nicht sagen, dass Du irgendwann aufhören sollst. Die Gefahr des Überfressens steigt, besonders bei gezuckerten Getränken, da Du hier nicht mal kauen musst und das Zuckerwasser einfach durch den Magen „durchflutscht“.

3. Dünndarm

Körpereigene Enzyme (Glukosidasen) spalten hier den Zucker in seine Bestandteile Fruktose und Glukose. Die Einfachzucker gelangen durch die Darmschleimhaut in‘s Blut. Fruktose sorgt auf dem Weg dahin für eine schöne Entzündung der Darmzellen15,19, was zu chronischen Darmproblemen und Dünndarmkrebs beitragen kann.

Dafür muss natürlich eine kritische Masse Fruktose erreicht werden, was allerdings mit ein paar Gummibärchen schnell erreicht wird.

3.1 Leber

Nach dem Dünndarm gelangen die Einzelbestandteile nun in’s Blut. Über die Pfortader geht es zuerst Richtung Leber. Die Leber ist das einzige Organ, das Fruktose verwerten kann, und versucht so viel wie möglich davon sofort aus dem Blut zu angeln. Das ist auch wichtig, da Fruktose ein hochreaktiver Stoff ist, der mit allem rum sich herum reagiert und dabei Schäden anrichten kann32.

Glukose macht das auch, jedoch nicht in einem so starken Ausmaß wie Fruktose. Wie vorhin schon angesprochen, ist Fruktose auch in der Leber potenziell reaktiv und schädlich, daher schickt sich die Leber an, Fruktose schnell weiter zu verarbeiten:

Bei Otto Normalverbraucher macht die Leber daraus Glycerin und Fett3-8, um die Fruktose zu „entschärfen“. Solltest Du gerade ein starkes Kaloriendefizit haben oder zuvor Sport getrieben haben, wird die Leber aber aus der Fruktose Glykogen (Stärke) herstellen. Ein Grund mehr, regelmäßig Sport zu treiben, da dies auch die schädlichen Folgen von Zucker abpuffern kann.

Das ist jedoch kein Freifahrtschein für maßlosen Gummibärchenkonsum, „solange man regelmäßig und genug Sport treibt“.

Bei täglich hohem Zuckerkonsum entsteht schnell viel Fett in der Leber – Fettleber und Leberkrebs werden begünstigt3-8. Die Glukose schwimmt derweil weiter im Blut herum…

3.2 Blut

Da Glukose und Fruktose sehr schnell ins Blut aufgenommen werden, steigt der Blutzuckerspiegel (Glukose im Blut) auch entsprechend schnell an11. Tragisch ist dabei, dass Zucker in der Form von Süßigkeiten (ohne Ballaststoffe) keinerlei Sättigungsmechanismus auslöst1,24-25, und der Blutzuckerspiegel nach einer Packung Gummibärchen sehr schnell ungeahnte Höhen erreichen kann11.

Es dauert ein wenig, bis die Fruktose komplett in der Leber landet und dort weiterverarbeitet werden kann. Bis dahin kann die Fruktose, je nachdem, wie viel Zucker konsumiert wurde, eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Denn sie bildet mit Proteinen liebend gerne einen Komplex namens AGE32. Das ist auch ein Grund dafür, warum Zuckerkonsum zu vorschneller Alterung im Körper und zu vorschneller Faltenbildung führt.

Durch den schnell ansteigenden und stark schwankenden Blutzuckerspiegel, durch die chemische Natur von Fruktose, und die Produktion von Fett in der Leber erhöht sich das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen14,31 – und der Zucker richtet im ganzen Körper weitere Schäden an:

3.3 Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse/Pankreas registriert den schnell steigenden Blutzuckerspiegel und die dadurch entstehende Entzündung. Panisch produziert sie schnell viel Insulin, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Dabei kann es sein, dass sie in der Hektik zu viel Insulin produziert, die Folge ist nach dem Blutzuckerhoch ein absolutes Blutzuckertief. Auch bekannt als Nachmittagstief oder Energiecrash.

Das ist der Grund hinter dem Heißhunger – schon 2 Stunden später.

Dazu kommt, dass die Bauchspeicheldrüse bei dieser Art von Panikreaktion sich entzünden kann, auch bekannt als Pankreatitis. Dies ist ein erwiesener Auslöser unter anderem für Diabetes Typ 1.

Durch den kurzzeitig sehr hohen Blutzuckerspiegel und die starke Produktion an Insulin passiert längerfristig noch mehr:

Die Zellen im Körper reagieren nicht mehr so gut auf Insulin, um den Blutzucker aufzunehmen. Sie brauchen immer mehr Insulin, um auf den Blutzucker zu reagieren. Immer mehr und mehr und mehr – Bis sie kaum noch auf Insulin ansprechen. Dieser Zustand wird als Insulinresistenz und später als Typ 2 Diabetes21-22 bezeichnet. Der größte Risikofaktor dafür? Übergewicht und hoher Zuckerkonsum.

Du siehst: Es hängt alles miteinander zusammen.

3.4 Nebenniere

Die Nebenniere registriert die Stressreaktion durch den Zucker und produziert entsprechend Stresshormone; Adrenalin, Cortisol und weitere Entzündungsmediatoren. Der Stress breitet sich so im gesamten Körper aus und belastet auf Dauer auch die Nebenniere, der irgendwann die Nährstoffe (v.a. Vitamin B und C) ausgehen.

3.5 Gehirn

Unser Gehirn ist das wichtigste Ziel für Blutzucker. Jedoch hat das Gehirn keinen internen Zuckerspeicher und nimmt sich immer so viel aus dem Blut, wie möglich. Bei einem hohen Blutzuckerspiegel ist das schnell mal zu viel Zucker, die Folge ist ein sehr kurzes Leistungshoch. Aber so kann das Gehirn auch insulinresistent werden: Diese Insulinresistenz im Gehirn ist eine wichtige Ursache für Alzheimer-Demenz.

Erst ist es zu viel Blutzucker, was nicht recht ist, wenig später sinkt der Blutzucker und das Gehirn beschwert sich wieder…

Was Dein Gehirn wirklich braucht, ist eine konstante Zufuhr an Zucker, nicht diese Art von Achterbahnfahrt. Denn so leidet auch Deine Konzentration.

Darüber hinaus macht Zucker, bedingt durch den schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels, schnell süchtig. Und zwar ähnlich süchtig wie Kokain. Zu diesem Thema gibt es ein paar sehr verrückte Studien… An Zuckersucht ist also wirklich etwas dran2,26.

Überrascht Dich das?

3.6 Muskeln

Muskeln freuen sich immer über Zucker, da so schnell viel Energie verfügbar ist. Wer viel Sport treibt, hat natürlich einen größeren Puffer für Zucker, sollte es jedoch nicht übertreiben. Stärke und gesunde Fette sind die bessere Nahrungsquelle für Muskeln, fruktosehaltiger Rohrzucker ist eher nicht ratsam.

Aber da Du jetzt weißt, wie Fruktose verstoffwechselt wird, kannst Du mit dem Ratschlag etwas anfangen, nach einer zuckerreichen Mahlzeit, wenn möglich etwas Sport zu treiben. So pufferst Du die negativen Effekte von Zucker etwas ab.

Auf lange Sicht solltest Du auf gesunde Kohlenhydrat-Quellen setzen, nicht auf Zucker. Gesunde Kohlenhydrat-Quellen wären Pseudogetreide, Kartoffeln, Kürbis, Karotten, Reis, Obst und Beeren.

3.7 Fettgewebe

Nach einer sehr zuckerreichen Mahlzeit steigt sowohl der Blutzuckerspiegel als auch das Blutfett an. Die Bauchspeicheldrüse produziert Insulin, was der universelle Schalter für das Fettgewebe ist, Zucker und Fett aufzunehmen. So kann es sein, dass Blutzucker und Blutfett schneller im Fettgewebe landen als in den Muskeln und im Gehirn. Das ist besonders der Fall bei Menschen, die wenig Sport treiben.

Die Folge: Stete Gewichtszunahme.

3.8 Gelenke

Was Fruktose in der Leber auch macht ist, dass es die ATP-Vorräte so schnell erschöpft, dass daraus freies Adenosin, ein Purin, entsteht. Daraus baut die Leber schnell Harnsäure23. Harnsäure ist ein Antioxidans, das der Entzündung im Blut entgegenwirken soll. Bei zu viel Zucker erhöht sich der Harnsäurespiegel jedoch zu sehr.

Was dann passieren kann, ist als Gicht bekannt: Denn Harnsäure kristallisiert irgendwann in den Gelenken aus. Tatsächlich ist hoher Zuckerkonsum der wichtigste Auslöser von Gicht und nicht, wie so oft behauptet, hoher Fleischkonsum.

Zu Arthritis könnte Zucker über ähnliche Mechanismen beitragen12.

3.9 Niere

Entzündungen, Stress, Berg- und Talfahrt des Blutzuckerspiegels, AGE‘s; auch die Niere kann auf lange Sicht Schäden davontragen. Denn die Filter in der Niere sind nichts anderes als Proteine, die durch den hohen Blutzuckerspiegel und die Entzündungen ebenfalls angegriffen werden. So erhöht hoher Zuckerkonsum das Risiko für Typ 2 Diabetes21-22, was wiederum der größte Risikofaktor für Nierenversagen ist.

3.10 Haut

Die Leber meckert über den Zucker, Entzündungen breiten sich aus, der Blutzucker fährt Achterbahn; diese Reaktionen manifestieren sich auch immer in der Haut, genauer gesagt in Form von Pickeln (Akne). Hoher Zuckerkonsum ist bei Teenagern eine der wichtigsten Auslöser für Akne33.

Zucker ist aber auch ein Grund, warum Erwachsene nach der Pubertät weiter an Akne leiden. Weil sie neben zuviel Stress im Alltag zu viele Nahrungsmittel konsumieren, die schlichtweg ungesund sind, gegen die sie allergisch reagieren, zuviel Zucker essen, und so auf verschiedenen Wegen Akne begünstigen.

Ach ja: Auch auf der Haut bilden sich durch den hohen Blutzucker AGE’s32, was das Bindegewebe empfindlich beschädigt, und für vorzeitige Hautalterung sorgt. Der Super-GAU für die Haut: Rauchen und hoher Zuckerkonsum.

Die Natur hat für den Menschen nicht vorgesehen, dass er mit 40 schon tiefe Falten bekommt. Das ist in erster Linie eine Folge ungesunder Lebensführung – u.a. durch hohen Zuckerkonsum.

Es könnte noch ewig weitergehen, schließlich wurden über Zucker ganze Bücher (z.B. von Prof. Lustig) und Tausende wissenschaftliche Studien geschrieben. Wir haben versucht, es übersichtlich zu halten, und das wichtigste zusammengefasst.

Hat sich mittlerweile Deine Einstellung zu Zucker geändert? Hältst Du Zucker immer noch für harmlos? Die einzige Personengruppe, die mit größeren Mengen Zucker halbwegs zurechtkommt, sind Leistungssportler. Menschen, die nahezu jeden Tag intensiv Sport betreiben. Und auch die vertragen Zucker nur bis zu einer bestimmten Menge.

Die aktuell konsumierte Zuckermenge in Deutschland (bis zu 200g täglich) übersteigt sowohl das, was der Durchschnittsdeutsche durch Sport wirklich kompensiert, sowie das, was eine gesunde Leber problemlos wegstecken kann.

Die Folgen sind auf lange Sicht genauso dramatisch, wie sie klingen:

Langfristige Folgen von hohem Zuckerkonsum

Hoher Zuckerkonsum erhöht demnach das Risiko für folgende Erkrankungen:

  • Übergewicht18,28
  • Typ 2 Diabetes21-22
  • Akne33
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, …)14,31
  • Depressionen34
  • Krebs35
  • Hautalterung32
  • Müdigkeitssyndrom
  • Fettleber3-8
  • Gicht23
  • Arthritis12
  • Karies
  • Nierenprobleme

Da Zucker das Risiko für genannte Probleme so stark erhöht ist es legitim zu sagen, dass Zucker jedes Jahr mehr Menschen tötet als alle Kriege der Welt zusammengenommen. Du verstehst jetzt auch, warum.

Zuckerkonsum reduzieren – So geht‘s

Nun möchten wir Dir aber etwas Praktisches mit an die Hand geben. Wichtige Ratschläge, wie Du Deinen Zuckerkonsum deutlich reduzieren kannst. Es sind nur wenige, aber sehr wichtige Punkte, auf die wir noch aufbauen können:

  1. Meide alle zu Beginn des Beitrags genannten Lebensmittel mit verstecktem Zucker.
  2. Tausche Energy Drinks, Fruchtsäfte und Softdrinks gegen Wasser, Tee oder lediglich mit Süßstoffen gesüßte Getränke ein. Sei dabei sparsam mit Süßstoff.
  3. Trinke Kaffee nur noch schwarz (so schmeckt er ohnehin am besten :-))
  4. Süße nicht mehr alles mit Zucker, Honig oder Agavendicksaft, sondern mit Obst und Beeren. So bekommst Du auch wieder ein halbwegs natürliches Geschmacksempfinden für süße Dinge.

Zu guter Letzt haben wir noch einen absoluten Geheimtipp für Dich:

Unser Geheimtipp: So entkommst Du der Zuckerfalle

Unter Hochdruck und in liebevoller Kleinarbeit haben wir ein kostenloses Webinar für Dich entwickelt: Zuckerfrei in 7 Tagen. Aufbauend auf den heute genannten Ratschlägen, wie Du sofort Deinen Zuckerkonsum reduzieren und so Deiner Gesundheit viel Gutes tun kannst, kommt das Webinar in‘s Spiel:

Darin zeigen wir Dir, wie Du Schritt für Schritt Zucker aus Deiner Ernährung und Deinem Alltag reduzierst und beseitigt. In nur 7 Tagen wird sich dadurch Deine Ernährung und Deine Gesundheit deutlich zum Guten verändern.

Warum Zucker reduzieren so eine gute Idee ist, solltest Du jetzt wissen. Er ist eine große Geißel für Deine Gesundheit und tödlicher als alle Kriege zusammengenommen. Er ist, was wir als falschen Freund bezeichnen: An der Oberfläche süß, im Nachgang schädlich.

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Einzelnachweise
  1. Alexandra, Shapiro; Wei, Mu; Carlos, Roncal; Kit-Yan, Cheng; Richard, J. Johnson; Philip, J. Scarpace (2008): Fruktose-induced leptin resistance exacerbates weight gain in response to subsequent high-fat feeding. In: American Journal of Physiology-Regulatory, Integrative and Comparative Physiology 295 (5), R1370-R1375. DOI: 10.1152/ajpregu.00195.2008.
  2. Avena, Nicole M.; Rada, Pedro; Hoebel, Bartley G. (2008): Evidence for sugar addiction: behavioral and neurochemical effects of intermittent, excessive sugar intake. In: Neuroscience and biobehavioral reviews 32 (1), S. 20–39. DOI: 10.1016/j.neubiorev.2007.04.019.
  3. Basaranoglu, Metin; Basaranoglu, Gokcen; Sabuncu, Tevfik; Senturk, Hakan (2013): Fruktose as a key player in the development of fatty liver disease. In: World journal of gastroenterology 19 (8), S. 1166–1172. DOI: 10.3748/wjg.v19.i8.1166.
  4. Basaranoglu, Metin; Basaranoglu, Gokcen; Bugianesi, Elisabetta (2015): Carbohydrate intake and nonalcoholic fatty liver disease: Fruktose as a weapon of mass destruction. In: Hepatobiliary surgery and nutrition 4 (2), S. 109–116. DOI: 10.3978/j.issn.2304-3881.2014.11.05.
  5. Gao, Huanqing; Guan, Tao; Li, Chunli; Zuo, Guowei; Yamahara, Johji; Wang, Jianwei; Li, Yuhao (2012): Treatment with ginger ameliorates Fruktose-induced Fatty liver and hypertriglyceridemia in rats: modulation of the hepatic carbohydrate response element-binding protein-mediated pathway. In: Evidence-based complementary and alternative medicine : eCAM 2012, S. 570948. DOI: 10.1155/2012/570948.
  6. Geidl-Flueck, Bettina; Gerber, Philipp A. (2017): Insights into the Hexose Liver Metabolism-Glukose versus Fruktose. In: Nutrients 9 (9). DOI: 10.3390/nu9091026.
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