Entzündung am Zahn

Entzündungen: Wenn es im Körper brennt und wie man das Feuer löscht.

Jeder kennt eine akute Entzündung nach einer Verletzung: sie äußert sich durch Rötung und Schwellung und ist schmerzhaft. Schon nach wenigen Tagen ist sie jedoch wieder vorbei.

Es gibt jedoch auch chronische Entzündungen, die sich über Monate oder sogar Jahre hinziehen können. Solche chronischen Entzündungen sind eine Belastung für den Körper und stehen im Zusammenhang mit der Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes und Krebs.

Was ist eine Entzündung?

Eine Entzündung ist eine lebenswichtige Reaktion des Immunsystems auf schädliche Reize. Sie verhindert, dass sich Krankheitserreger im Körper ausbreiten und fördert den Heilungsprozess.

Folgendes kann eine Entzündungsreaktion auslösen:[1]What is an inflammation?

  • Mikroorganismen, wie Bakterien, Viren und Pilze
  • Verletzung durch eine Wunde oder einen Fremdkörper (z. B. Holzsplitter)
  • Chemikalien oder Strahlung

Wie entstehen Entzündungen?

Als Reaktion auf Gewebeschäden, wie zum Beispiel durch eine Schnittwunde oder durch eingedrungene Mikroorganismen kommt es zu einer Entzündungsreaktion.[2]What is an inflammation?

Dabei erweitern sich zunächst kleine Blutgefäße im Bereich der Verletzung, um die Blutversorgung zu erhöhen. Dadurch kommt es zu der Rötung und Wärmeentwicklung, die bei einer Entzündung typischerweise beobachtet werden. Außerdem werden die Blutgefäße durchlässiger, wodurch Flüssigkeit in das benachbarte Gewebe eindringt. Das ist der Grund für die Schwellungen, die mit einer Entzündung einhergehen.

Durch die durchlässigen, erweiterten Blutgefäße gelangen Gerinnungsfaktoren zur Entzündungsstelle. Dies stimuliert Reparaturprozesse, die dabei helfen, potenzielle Krankheitserreger daran zu hindern, sich im Rest des Körpers auszubreiten.

Außerdem gelangen Phagozyten in das geschädigte Gewebe. Phagozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen und sie können Partikel und Mikroorganismen aufnehmen. An der verletzten Stelle nehmen die Phagozyten Keime und Zelltrümmer auf, wodurch der Heilungsprozess des Gewebes beginnen kann.

Welche Arten von Entzündungen gibt es?

Bei Entzündungen unterscheidet man akute Entzündungen von chronischen Entzündungen.

Eine akute Entzündung entsteht als Antwort auf ein bestimmtes Ereignis, wie zum Beispiel eine Verletzung oder ein Eindringen von Krankheitserregern. Solch eine akute Entzündung verschwindet normalerweise innerhalb relativ kurzer Zeit, sobald der Schaden behoben oder die Eindringlinge bekämpft sind.

Gründe für chronische Entzündungen

Bei einer chronischen Entzündung kommt es jedoch dauerhaft zu Entzündungsreaktionen. Dies kann verschiedene Gründe haben:[3]Chronic Inflammation

  • Ein Grund kann sein, dass der Körper nicht in der Lage ist, die Krankheitserreger zu eliminieren. Stattdessen hält er sie in Schach, was darauf hinausläuft, dass das Immunsystem dauerhaft damit beschäftigt ist.
  • Ein anderer Grund kann sein, dass der Körper kontinuierlich Reizen ausgesetzt ist, die Entzündungsreaktionen fördern. Solche Reize sind oftmals ernährungsbedingt. Ein übermäßiger Zuckerkonsum wirkt beispielweise entzündungsfördernd. Aber auch bestimmte Fette, wie Omega-6 Fettsäuren fördern Entzündungsreaktionen.
  • Ein weiteres Beispiel für chronische Entzündungen sind Autoimmunerkrankungen. Hier ist das Immunsystem nicht in der Lage, fremde Eindringlinge von bestimmten köpereigenen Zellen zu unterscheiden. Als Folge greifen Immunzellen körpereigene Zellen an. Bei Hashimoto zum Beispiel die Schilddrüse, bei Multipler Sklerose die Isolationsschicht der Nervenzellen.

Akute vs. chronische Entzündungen

Akute Entzündungen sind überlebenswichtig, da sie sicherstellen, dass Schäden schnell behoben werden und sich Krankheitserreger nicht übermäßig im Körper ausbreiten.

Chronische Entzündungen stellen jedoch eine enorme Belastung für den Körper dar. Da sie permanent im Hintergrund stattfinden, schwächen sie das Immunsystem, wodurch es nicht so gut auf akute Bedrohungen reagieren kann. Chronische Entzündungen erhöhen das Risiko für viele Erkrankungen, wie Herz-Kreislaufkrankheiten, Diabetes, Krebs und neurodegenerative Erkrankungen.[4]Low-grade inflammation, diet composition and health: current research evidence and its translation

Anzeichen und Symptome von Entzündungen

Eine akute Entzündung äußert sich typischerweise durch folgende Symptome:[5]What is an inflammation?

  • Rötung
  • Schwellung
  • Wärme
  • Schmerzen
  • Funktionseinschränkung

Wenn der Körper mit einer Entzündung kämpft, kann es außerdem zu Abgeschlagenheit kommen. Auch Fieber ist ein typisches Symptom, denn die erhöhte Körpertemperatur hilft, Krankheitserreger in Schach zu halten.

Im Vergleich dazu sind die Symptome einer chronischen Entzündung weniger eindeutig und meist sehr unspezifisch. Das heißt, dass es schwer ist, chronische Entzündungen als Ursache der Symptome auszumachen, da sie auch andere Ursachen haben können.

Symptome von chronischen Entzündungen

Häufige Symptome chronischer Entzündungen sind:[6]Chronic Inflammation

  • Schmerzen im ganzen Körper, Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen
  • chronische Müdigkeit und Schlaflosigkeit
  • Depressionen, Angstzustände und krankhafte Stimmungsschwankungen
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfung, Durchfall und Reflux (Sodbrennen)
  • Gewichtszunahme oder -verlust
  • häufige Infektionen

Wie lange dauert es, bis eine Entzündung weg ist?

Bei der Dauer einer Entzündung kommt es hauptsächlich darauf an, ob sie akut ist oder chronisch. Eine akute Entzündung verschwindet meist innerhalb weniger Tage und dauert höchstens ein paar Wochen. Eine chronische Entzündung hingegen zieht sich über Monate oder sogar Jahre.

Häufige Entzündungen im Überblick

Entzündungen sind unvermeidlich und gehören zum Alltag. Hier sind einige Beispiele für Ursachen von akuten Entzündungen, mit denen du wahrscheinlich schon Erfahrung gemacht hast:

  • Sonnenbrand
  • Pickel
  • Insektenstiche
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Entzündungen im Knie nach einer Verletzung
  • Bindehautentzündung
  • Magen-Darm-Entzündung (Gastroenteritis)

Beispiele für chronische Entzündungen

  • Autoimmunkrankheiten, wie zum Beispiel Hashimoto.[7]Dysregulated Interleukin -33/ST2 Pathway Perpetuates Chronic Inflammation in Hashimoto’s Thyroiditis Hier greift das Immunsystem die Schilddrüse an. Da die Schilddrüse den Stoffwechsel reguliert, kommt es häufig zu Übergewicht, Schlappheit, depressiven Verstimmungen und leichtem Frieren. Je nachdem, welche Organe vom Immunsystem angegriffen werden, können Autoimmunkrankheiten sehr unterschiedliche Symptome hervorrufen.
  • Bindehautentzündung: eine Bindehautentzündung ist oftmals chronisch und kann durch Bakterien, Viren, oder auch durch eine Allergie ausgelöst werden. Typische Symptome sind rote, tränende Augen, die oft schmerzen und jucken.[8]Conjunctivitis Eine chronische Bindehautentzündung kann sich über viele Wochen hinziehen.
  • Parodontitis: Bei einer Parodontitis handelt es sich um eine bakterielle Zahnfleischentzündung. Das betroffene Zahnfleisch ist geschwollen und blutet leicht. Als Folge kommt es zu einem Zahnfleischrückgang, ein Prozess, der sich über viele Jahre hinziehen kann. Wird eine Parodontitis nicht behandelt, können sich die Zähne lockern.[9]Periodontitis

Behandlung von Entzündungen: So wirst du sie wieder los

Eine Entzündung ist zwar eine lebenswichtige Reaktion des Immunsystem im Falle einer akuten Gefahr. Wenn sie lange andauert und chronisch wird, stellt eine Entzündung jedoch eine Bedrohung für den Körper dar. Aus diesem Grund sollte eine langanhaltende Entzündung behandelt werden.

Machen Medikamente gegen Entzündungen Sinn?

Entzündungshemmende Medikamente können helfen, eine Entzündung unter Kontrolle zu bringen. Dadurch werden Symptome wie Schmerzen und Schwellungen gelindert.

Welche Medikamente werden gegen Entzündungen eingesetzt?

Medikamente gegen Entzündung

Es gibt viele verschiedene Medikamente, die Entzündungen reduzieren können. Zwei weitverbreitete Klassen sind Glukokortikoide, zu denen Cortisol gehört, und nicht-steroidale Entzündungshemmer.

Cortisol

Cortisol ist ein Stresshormon, das einerseits den Stoffwechsel beeinflusst und andererseits entzündungshemmend wirkt.[10]Glucocorticoids and Immune Function Es kommt bei vielen entzündlichen Erkrankungen zum Einsatz.[11]How corticosteroids control inflammation: Quintiles Prize Lecture 2005 Die synthetische Form, als die Cortisol in Medikamenten verabreicht wird, heißt Hydroxycortison. Cortisol kann oral eingenommen werden, injiziert werden (z. B. in entzündete Gelenke) oder als Salbe äußerlich aufgetragen werden.

Ibuprofen und Aspirin

Nicht-steroidale Entzündungshemmer sind beliebte Schmerzmittel, die entzündungshemmend wirken.[12]An Evidence-Based Update on Nonsteroidal Anti-Inflammatory Drugs Ibuprofen und Aspirin sind die bekanntesten Vertreter dieser Wirkstoffklasse. Ibuprofen-haltige Salben kommen oft bei Schwellungen, zum Beispiel als Folge einer Sportverletzungen, zum Einsatz.

Was du vermeiden solltest, um Entzündungen loszuwerden:

Was du vermeiden solltest, um Entzündungen loszuwerden:

Medikamente können zwar helfen, die Entzündungen unter Kontrolle zu bringen und Symptome zu lindern, sie beseitigen jedoch nicht die Ursache der Entzündung. Langfristig solltest du versuchen, entzündungsfördernde Faktoren so gut wie möglich aus dem Alltag zu eliminieren.

Entzündungsfördernde Lebensmittel

Entzündungsfördernde Lebensmittel lassen sich prinzipiell in drei Hauptgruppen einteilen: Zucker, Gluten und Pflanzenöle. Darüber hinaus können verschiedene Lebensmittel wie Soja oder andere Hülsenfrüchte individuell zu Entzündungen führen. Dies muss jedoch jeder für sich selbst herausfinden.

Zucker

  • Zucker wirkt auf verschiedene Art und Weise entzündungsfördernd. Zum einen erhöht er den Blutzucker. Wenn zu viel Zucker im Blut ist, bindet er sich an Proteine im Blut, wodurch diese funktionsunfähig werden. Ein gelegentlich etwas erhöhter Blutzucker ist nicht schlimm, denn der Zucker kann sich auch wieder von den Proteinen lösen.
    Wenn der Blutzucker jedoch häufig erhöht ist, und nur für kurze Zeit im Normalbereich ist, können sich diese „verzuckerten“ Proteine miteinander verbinden und sogenannte AGEs bilden (aus dem Englischen für Advanced Glycation Endproducts). AGEs wirken entzündungsfördernd und treiben außerdem den Alterungsprozess voran.[13]Advanced Glycation End Products and Vascular Inflammation: Implications for Accelerated Atherosclerosis in Diabetes, Advanced Glycation End Products, Inflammation, and Chronic Metabolic Diseases: … Continue reading
    Haushaltszucker besteht 1:1 aus Glucose und Fructose (Fruchtzucker). Fructose lässt den Blutzucker nicht ansteigen, weswegen Fruchtzucker als gesund gilt. Es gibt jedoch ein Problem: Fructose wird in der Leber verstoffwechselt und die Leber kann täglich nur eine begrenzte Menge Fructose verarbeiten. Wenn diese Menge regelmäßig überschritten wird, kommt es zu einer Fettleber, wodurch die Funktion des Organs eingeschränkt wird. Die Leber hat viele Funktionen im Zucker- und Fettstoffwechsel. Ein gestörter Zucker- und Fettstoffwechsel ist ein wesentlicher Faktor, der Entzündungsreaktionen fördert.[14]Inflammation as a Potential Link Between Nonalcoholic Fatty Liver Disease and Insulin Resistance

Gluten

  • Glutenhaltiges Getreide: Eine Glutenunverträglichkeit ist unter dem Fachbegriff Zöliakie bekannt und betrifft nur circa 1% der Bevölkerung.[15]Celiac disease: Prevalence, diagnosis, pathogenesis and treatment Jedoch reagieren auch Menschen ohne Glutenunverträglichkeit empfindlich auf Gluten. Gluten greift den Darm an, wodurch es zum Leaky Gut Syndrom kommen kann.[16]All disease begins in the (leaky) gut: role of zonulin-mediated gut permeability in the pathogenesis of some chronic inflammatory diseases Wie der Name suggeriert wird der Darm dadurch „leaky“, also durchlässig. Das heißt, dass er Sachen durchlässt, die er eigentlich nicht durchlassen sollte, wie Keime und andere entzündungsfördernde Substanzen.

Pflanzenöle

  • Pflanzenöle wie Sonnenblumen-, Maiskeim- und Sojaöl haben einen hohen Anteil an Omega-6 Fettsäuren. Diese Fettsäuren haben eine stark entzündungsfördernde Wirkung.[17]Omega-6 Fatty Acids and Inflammation

Am einfachsten kannst du diese Lebensmittel vermeiden, indem du mit frischen Zutaten kochst und auf Fertiggerichte so gut wie möglich verzichtest. Die meisten verarbeiteten Lebensmittel enthalten alle drei Zutaten in großen Mengen.

Entzündungsfaktor Stress

Stresshormone, wie Cortisol und Adrenalin wirken eigentlich entzündungshemmend. Cortisol gehört zu den Glukokortikoiden, die zu den entzündungshemmenden Wirkstoffen zählen. Stresshormone werden jedoch normalerweise als Antwort auf eine akute Stressreaktion ausgeschüttet. In solch einer Situation macht es Sinn, dass Entzündungsreaktionen kurzfristig unterdrückt werden. Wenn ein wildes Raubtier hinter dir her ist, ist es für dein Überleben wichtiger, dass du so schnell wie möglichst rennst als eine Entzündung zu bekämpfen.

In der heutigen Welt müssen wir jedoch nur selten vor wilden Raubtieren weglaufen. Stattdessen sind wir täglich Dauerstress ausgesetzt. Und diese Art von Stress wirkt, im Gegenteil, entzündungsfördernd.[18]Inflammation: The Common Pathway of Stress-Related Diseases, Cortisol Exerts Bi-Phasic Regulation of Inflammation in Humans

In unserem ausführlichen Artikel über Stress erfährst du, wie du Stress im Alltag reduzieren kannst.

Schlechter Schlaf schwächt das Immunsystem

Gesunder, erholsamer Schlaf ist für die Gesundheit essenziell und fördert auch die Funktion des Immunsystems. Schlafentzug hingegen fördert Entzündungsreaktionen.[19]Sleep Loss and Inflammation

In unserem Artikel über Schlafstörungen erfährst du, wie du deinen Schlaf optimieren kannst.

Was dir gut tut, um Entzündungen loszuwerden:

Um Entzündungen zu reduzieren musst du nicht nur auf Dinge verzichten. Umgekehrt gibt es auch viele Sachen, die dir gut tun und die helfen, Entzündungen zu minimieren.

Lebensmittel mit entzündungshemmender Wirkung

Frische Lebensmittel sind voll mit Inhaltsstoffen, die gegen Entzündungen wirken. Sobald du auf Fertiggerichte verzichtest und stattdessen auf frische Lebensmittel mit reichlich Gemüse setzt, werden Entzündungsreaktionen automatisch reguliert.

Frische Lebensmittel sind reich an folgenden entzündungshemmenden Inhaltsstoffen:

Polyphenole

  • Polyphenole: Diese sekundären Pflanzenstoffe gehören zu den Antioxidantien; sie wehren also Schäden durch freie Radikale ab. Da oxidativer Stress Entzündungen verursacht, wirken Polyphenole entzündungshemmend.[20]Oxidative Stress and Inflammation: What Polyphenols Can Do for Us?
    Viele Gewürze, wie zum Beispiel Nelken, Pfefferminze und Sternanis sind sehr reich an Polyphenolen. Aber auch Kakao, Beeren und viele Gemüsesorten sind gute Polyphenol-Lieferanten.

Omega-3-Fettsäuren

  • Omega-3 Fettsäuren sind mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die antientzündlich wirken. Fisch, Walnüsse und Leinsamen sind reich an Omega-3 Fettsäuren. Wichtig ist vor allem das Verhältnis zwischen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren.[21]The Importance of the Ratio of omega-6/omega-3 Essential Fatty Acids Indem du Pflanzenöle wie Maiskeimöl und Sonnenblumenöl vermeidest und stattdessen auf Lebensmittel setzt, die reich an Omega-3 Fettsäuren sind, erreichst du ein gesundes Verhältnis.

Mikronährstoffe

  • Mikronährstoffe wie Vitamin D, Vitamin E, Magnesium, Zink und Selen wirken antientzündlich.[22]Chronic Inflammation
    Für eine ausreichende Vitamin D-Versorgung ist vor allem tägliches Tageslicht wichtig. Da das in der Realität oft nur schwer umzusetzen ist, sind circa 50% der Deutschen nicht optimal mit Vitamin D versorgt.[23]Antworten des Robert Koch-Instituts auf häufig gestellte Fragen zu Vitamin D Eine Supplementierung mit Vitamin D kann helfen, diesen Mangel auszugleichen.
    Auch Magnesium ist ein Nährstoff, der oftmals zu kurz kommt.[24]Subclinical magnesium deficiency: a principal driver of cardiovascular disease and a public health crisis Auch hier ist eine Nahrungsergänzung sinnvoll, um einem Mangel vorzubeugen.

Ballaststoffe

  • Wir können sie zwar nicht verwerten und als Energie nutzen, dafür sind sie aber wertvolles Futter für unsere Darmbakterien. Eine gesunde Darmflora unterstützt einerseits das Immunsystem und wirkt andererseits entzündungshemmend. Kohl, Nüsse und Leinsamen sind besonders reich an Ballaststoffen.

Sport reduziert entzündungsförderndes Fettgewebe

Sport reduziert entzündungsförderndes Fettgewebe

Es ist wissenschaftlich gut belegt, dass Sport dabei hilft, Entzündungsreaktionen zu reduzieren. Die Mechanismen dahinter sind nicht im Detail verstanden, aber Wissenschaftler vermuten, dass die entzündungshemmende Wirkung darauf zurückzuführen ist, dass Sport hilft, Körperfett abzubauen.[25]Exercise, Inflammation and Aging Denn Fett, insbesondere das viszerale Bauchfett, das die inneren Organe umgibt, setzt viele entzündungsfördernde Signalmoleküle frei.

Außerdem hilft Sport Stress zu reduzieren, wodurch er auch indirekt entzündungshemmend wirkt.

Meditation vermindert Stress

Meditation und dadurch praktizierte Achtsamkeit ist ein sehr wirkungsvolles Mittel, um Stress zu reduzieren. Da Stress das Immunsystem schwächt und Entzündungsreaktionen fördert, hilft Meditation, Entzündungen zu verringern.[26]The Effects of Stress and Meditation on the Immune System, Human Microbiota, and Epigenetics

Falls du noch nie meditiert hast und es gerne lernen möchtest, findest du hier eine Schritt-für-Schritt Anleitung.

Fazit: Entzündungen mit Biohacking in den Griff kriegen

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All diese Maßnahmen helfen auch gleichzeitig, Entzündungen in Schach zu halten. Ist das Zufall? Keineswegs. Viele Elemente einer ungesunden Lebensweise schaden dem Körper auf verschiedene Art und Weise, eine Förderung von Entzündungsreaktionen stellt dabei einen wesentlichen Faktor dar.

Biohacking hingegen setzt an all diesen Punkten an, und hilft dabei, gesundheitsschädliche und entzündungsfördernde Angewohnheiten aus dem Leben zu verbannen. In unserem Einsteigerartikel zu Biohacking findest du mehr Informationen darüber und erfährst, wie du Biohacking nutzen kannst, um deine Gesundheit zu optimieren.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Entzündung?

Eine Entzündung ist eine Reaktion des Immunsystems auf eine Verletzung oder eingedrungene Mikroorganismen.

Wie entsteht eine Entzündung?

Verletztes Gewebe oder potenziell schädliche Fremdkörper setzen eine Entzündungsreaktion in Gang. Dabei erweitern sich die Blutgefäße im Bereich der Entzündung und werden durchlässiger. Dadurch gelangen weiße Blutkörperchen und Gerinnungsfaktoren zum verletzten Gewebe und helfen beim Heilungsprozess.

Wie lange dauert eine Entzündung?

Die Dauer einer Entzündung hängt in erster Linie davon ab, ob sie akut oder chronisch ist. Eine akute Entzündung klingt meist innerhalb weniger Tage ab. Eine chronische Entzündung kann sich hingegen über mehrere Monate oder sogar Jahre hinziehen.

Was tun bei einer Entzündung?

Wenn eine Entzündung nicht zeitnah abklingt, sind entzündungshemmende Maßnahmen sinnvoll, um das Immunsystem zu beruhigen. Dabei sind einerseits Medikamente sinnvoll, die Entzündungsreaktionen reduzieren, wie zum Beispiel Cortisol und Ibuprofen. Auch eine gesunde Ernährung kann helfen, Entzündungen zu minimieren.

Quellenverzeichnis[+]

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