MCT Öl Wirkung im Überblick

MCT Öl Wirkung: Vorteile und Unterschiede zu Kokosöl

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Welche Wirkung hat MCT Öl und warum soll es so gesund sein? Und was ist der Unterschied zu reinem C8-Öl? Was ist C8 überhaupt? Fragen über Fragen. In diesem Artikel erfährst du, was MCTs sind, was es mit den Begriffen C8 und C10 auf sich hat und warum Kokosöl im Bulletproof Coffee wenig Sinn ergibt.

Was ist MCT Öl?

Wohl jeder Biohacker und Anhänger der ketogenen Ernährung kennt MCT Öl. Der Begriff MCT kommt aus dem Englischen und steht für “medium chain triglycerides”, zu Deutsch mittelkettige Fettsäuren. MCTs findet man natürlicherweise in Kokosöl, Palmkernöl, Butter und in der Milch von Säugetieren.

Zu den MCTs zählen vier Fettsäuren: C6, C8, C10 und C12. Schaut man sich die MCT Öle auf dem Markt an, sind insbesondere die beiden Fettsäuren Caprylsäure (C8) und Caprinsäure (C10) enthalten. Die beiden anderen, Capronsäure (C6) und Laurinsäure (C12) sind für MCT Öle nicht so relevant. Warum, das erfährst du weiter unten.

Was die MCTs von anderen, längeren Fettsäuren abhebt, ist ihr Vermögen besonders schnell und in wenigen Stoffwechselschritten vom Körper verwertet zu werden. Die meisten anderen Fettsäuren müssen zunächst durch Gallensäuren emulgiert und durch Enzyme (Lipasen) gespalten werden, um vom Körper aufgenommen werden zu können.

Dieser Schritt fällt bei den MCTs weg.[1]https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18296368/ Sie landen nach der Einnahme relativ schnell in der Leber. Dort werden sie zunächst in den Mitochondrien zu “schneller” Energie in Form von Ketonkörpern umgewandelt und gelangen schließlich in den Blutkreislauf. Nun zirkulieren sie durch den Körper und können dort zum Einsatz kommen, wo sie gebraucht werden. Vor allem das Gehirn profitiert davon, aber auch Muskeln und Organe.

Neuronen im Gehirn

Herstellung von MCT Öl

Für die Herstellung von hochwertigen MCT Ölen wird ausschließlich Kokosöl als Quelle verwendet. Minderwertigere Produkte enthalten hingegen oft auch MCTs aus Palmkernöl. Achte beim Kauf unbedingt darauf, dass nur Kokosöl für die Gewinnung verwendet wurde. Ein gutes MCT Öl ist farblos, geruchs- und geschmacksneutral und relativ flüssig.

Bei Primal State werden die C8 und C10 MCTs besonders schonend durch den Einsatz von Druck und Dampf aus dem Kokosöl gewonnen. Dadurch ist das MCT Öl besonders rein und frei von schädlichen Rückständen. Die daraus resultierende Wirkung begeistert tausende Menschen.

MCT Öl Wirkung: Die Beteiligten stellen sich vor

Da es wichtig ist die Unterschiede zwischen den zwei relevanten Fettsäuren in MCT Ölen zu kennen, findest du hier alle wichtigen Infos.

Caprylsäure (C8): Der Flitzer

Die Caprylsäure wird auch als C8 bezeichnet, da sie aus einer Kette von acht Kohlenstoffatomen besteht. Sie wird besonders schnell zu Ketonkörpern metabolisiert und regt auf diese Weise nachweislich die Ketose an.[2]https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11571605/ Man kann sie sich als Düsenjet unter den Fettsäuren vorstellen, da sie enorm schnell vom Körper metabolisiert wird.

Die daraus entstandenen Ketonkörper sind effizienter als Glukose, welche normalerweise unser Hauptenergieträger ist. Der Grund: Ketonkörper bringen mehr Energie, während für ihre Herstellung weniger Sauerstoff verbraucht wird. Vor allem das Gehirn freut sich über C8, da insbesondere Nervenzellen (welche zahlreich im Gehirn vorhanden sind) die Energie aus Fetten wunderbar verwerten können.

Wer diese Effekte für sich nutzen möchte, für den haben wir unser Priml Fuel entwickelt. Dieses besteht zu 100% aus Caprylsäure. Es handelt sich also um ein reines C8 Öl.

C8 Caprylsäure Primal Fuel
Hier kommst du zu Primal Fuel.

Caprinsäure (C10): Die Beständige

Die Caprinsäure hat ihre alternative Bezeichnung C10 aus dem Grund, weil sie aus 10 aneinander gereihten Kohlenstoffen besteht. Sie wird im Gegensatz zu den längeren Fettsäuren auch schnell verstoffwechselt, jedoch etwas langsamer als C8. Dafür hält der Effekt länger an. Auch C10 wirkt sich positiv auf den Metabolismus aus, indem es die Verstoffwechselung von Fetten anregt und die Ketose fördert.

Die Kombination aus C8 und C10 ist in MCT Ölen besonders sinnvoll. Je nach Hersteller können theoretisch jedoch auch C6 und C12 enthalten sein.

Capronsäure (C6): Die Außenseiterin

C6 ist die kürzeste Fettsäure der MCTs. Aufgrund dessen wird sie am schnellsten zu Ketonkörpern verstoffwechselt. Sie gilt jedoch als ungeeignet für MCT Öle, da sie einerseits unangenehm riecht und schmeckt und andererseits Magen-Darm-Probleme verursachen kann. MCT Öle, die auch C6 enthalten, sind billiger in der Herstellung. Sie haben oftmals einen unangenehmen Geruch und führen nicht selten zu Bauchschmerzen, Übelkeit oder Durchfall.

Achtung: Magen-Darm-Probleme durch MCT Öl müssen nicht unbedingt durch einen hohen C6-Anteil begründet sein. Sie können auch auftreten, wenn du zu viel MCT Öl auf einmal konsumierst. Du solltest als MCT Öl-Einsteiger mit einem Teelöffel pro Tag starten und deinen Körper langsam an eine größere Menge gewöhnen. Unsere Verzehrempfehlung beträgt zwei Esslöffel pro Tag.

Laurinsäure (C12): Die Schnecke

C12 ist die längste der MCTs und kann beinahe schon zu den langkettigen Fettsäuren gezählt werden, da sie wie diese verstoffwechselt wird. Zwar kann der Körper auch aus ihr Ketonkörper herstellen, doch dieser Prozess dauert deutlich länger und hat im MCT Öl keinen spürbar energetisierenden Effekt. Daher enthalten die meisten MCT Öle kein oder nur wenig C12.

Trotzdem glänzt auch diese Fettsäure mit Vorteilen und sollte ebenfalls in jeder Ernährungsform ihren Platz finden. Sie ist vor allem für ihre Fähigkeit bekannt, krankmachende Keime abzutöten – unter anderem im Darm. Da die “guten” Darmbakterien dabei unberührt bleiben, unterstützt sie die Aufrechterhaltung eines gesunden Mikrobioms.[3]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6923562/ Und wie wir alle wissen, ist ein gesunder Darm Grundvoraussetzung für ein gesundes und vitales Leben.

Die ideale Lebensmittel-Quelle für Laurinsäure ist übrigens Kokosöl, wo sie mit satten 42% einen enorm großen Anteil der enthaltenen Fettsäuren ausmacht.[4]https://fdc.nal.usda.gov/fdc-app.html#/food-details/171412/nutrients Ihre enorm hohe Hitzestabilität ist auch der Grund, warum Kokosöl sich hervorragend zum Backen, Braten und Kochen eignet.[5]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4975867/

Kokosöl in der Pfanne zum Braten

Welches MCT Öl hat die beste Wirkung?

Um die beste Wirkung zu erzielen, nämlich die Anregung der Ketonkörper-Produktion und des Fettstoffwechsels, kommt es auf die enthaltenen Fettsäuren im MCT Öl an. Wer beispielsweise morgens vor Arbeitsbeginn oder auch vor einem Workout einen schnellen Energiekick mag, könnte eher auf ein reines C8 Öl wie unser Primal Fuel setzen.

Einen ähnlichen Effekt mit etwas längerer Wirkung hat hingegen eine Kombi aus C8 und C10 im MCT Öl. Diese sorgt für einen schnellen und gleichzeitig lang anhaltenden Effekt. Vielen Menschen hilft das beispielsweise, um besser in den Tag zu starten, das Frühstück ausfallen zu lassen (da MCT Öl hervorragend sättigt) und ohne Energiehöhen und -tiefen auf konstantem Leistungslevel zu performen.

Empfehlenswert ist es, wenn C8 immer noch den größten Anteil ausmacht. Der Grund: Eine Studie hat herausgefunden, dass C8 etwa 3x mehr die Ketose fördert als C10 und sogar 6x mehr als C12.

MCT Öl Wirkung Primal State
Hier kommst du zum Primal MCT Öl.

Macht die Einnahme von MCT Öl auch Sinn, wenn man sich nicht ketogen ernährt?

Diese Frage kommt immer wieder auf, denn wer ernährt sich schon permanent ketogen? Und die Antwort ist ganz klar: Ja, MCT Öl ist auch ohne Keto-Ernährung sinnvoll! Der Körper profitiert auch von der Wirkung des MCT Öls, wenn man sich ganz “normal” kohlenhydratreich ernährt.

Eine Studie bestätigte, dass auch nach einem kohlenhydratreichen Frühstück, welches in Kombination mit MCT Öl eingenommen wurde, die Konzentration der Ketonkörper im Blut anstieg.[6]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6481320/ Das bedeutet nicht, dass der Stoffwechsel durch die Einnahme von MCTs automatisch komplett auf Ketose umschaltet, denn es werden auch weiterhin Kohlenhydrate verwertet, solange diese verfügbar sind. Die MCTs werden lediglich zu Ketonkörpern umgebaut und schließlich von der Leber ins Blut abgegeben. Und wie bereits erläutert sind Ketonkörper effiziente Energielieferanten – vor allem für das Gehirn, aber auch für Muskeln und Organe.

Zudem sättigt MCT Öl ausgesprochen gut – laut Studien sogar besser als Kokosöl.[7]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4192077/[8]https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28689741/ Grund ist unter anderem die Stimulierung der Hormone Peptid YY und Leptin, welche das Hungergefühl unterdrücken.[9]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4192077/

In einer Studie kam heraus, dass Menschen, die mit ihrem Frühstücks-Smoothie zwei Esslöffel MCT Öl einnahmen, freiwillig weniger zu Mittag aßen als Menschen, deren Smoothie stattdessen Kokosöl oder ein anderes Pflanzenöl enthielt. Zudem hielt das Sättigungsgefühl nach dem Frühstück bei der MCT-Gruppe deutlich länger an. Grund dafür könnte unter anderem sein, dass der Blutzucker- und Blutfettspiegel weniger anstieg, wie die Wissenschaftler herausfanden. [10]https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0031938417302111

Übrigens: MCT Öl wird nahezu komplett verstoffwechselt und kaum als Körperfett eingelagert.[11]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4975867/ Doch bevor du es dir jetzt literweise über den Salat oder in den Bulletproof Coffee gießt, solltest du wissen, dass höhere Mengen wie jedes andere Öl abführend wirken können. Taste dich daher langsam an die optimale Menge heran. Wie oben bereits beschrieben, solltest du für den Anfang mit einem Teelöffel starten und dich langsam auf zwei Esslöffel pro Tag steigern.

Kann ich mir statt MCT Öl nicht einfach Kokosöl in den Bulletproof Coffee mixen?

Ein häufiger Anfängerfehler. Man glaubt auf diese Weise Zeit und Geld zu sparen, da auch im Kokosöl MCTs enthalten sind. Das ist per se richtig, doch wie oben dargelegt, dominiert mit 42% insbesondere C12, die Laurinsäure, im Kokosöl. Diese wirkt sich jedoch nicht sonderlich effektiv und vor allem nicht schnell genug auf die Bildung von Ketonkörpern aus.

C8 und C10 sind hingegen jeweils nur zu ca. 6-8% in Kokosöl enthalten.[12]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7175812/ Damit wird die Ketonkörper-Produktion, wenn überhaupt, nur in geringem Maße angeregt. Als Lebensmittel in der Keto, Low Carb oder jeder anderen Ernährung ist Kokosöl aufgrund seiner positiven Wirkung auf die Gesundheit dennoch empfehlenswert.

Fazit: MCT Öl als Keto-Joker

MCT Öle sind wahrhaftige Essentials in der ketogenen und Low Carb Diät. Sie regen die Produktion von Ketonkörpern an, sättigen gut und sind beste Voraussetzungen für einen Tag voller Klarheit und Fokus. Dabei kommt es immer darauf an, ein hochwertiges Produkt mit C8 und C10-Fettsäuren zu nutzen. C8 macht bestenfalls den größten Anteil aus, da es erwiesenermaßen am effektivsten die Produktion von Ketonkörpern anregt.

Da auch Kokosöl zahlreiche positive Eigenschaften mit sich bringt, empfiehlt es sich, beide Fettquellen in die tägliche Ernährung einzubauen. Auf diese Weise wird der Körper optimal mit allen wertvollen mittelkettigen Fettsäuren versorgt.

Hier kommst du zum Primal MCT Öl.

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Eine Idee zu “MCT Öl Wirkung: Vorteile und Unterschiede zu Kokosöl

  1. sylvia sagt:

    Ich nehne jetzt den 2 Tag MCTÖl morgens und bin total begeistert.
    Ich bin wirklich bis Mittag satt und es schmeckt wirklich super im Kaffee

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