Sei produktiv und fokussiert

10x mehr Produktivität. Warum der Mythos “harte Arbeit” ausgedient hat.

Und da ist es wieder – dieses schwarze Loch. Es türmt sich auf, obwohl du alles über Produktivität weißt. Die richtigen Tipps in petto hast. Und obwohl du weißt, was “eigentlich” das Richtige wäre.

Und doch ist es da. Es offenbart sich in Prokrastination. In Widerstand. Und schlicht in dem Gefühl, am Abend mal wieder den Gedanken zu haben, “nichts so ganz und vieles nur so halb geschafft” zu haben.

Bist du bereit für einen Ausweg? Bist du bereit, dein Konzept über Produktivität über Bord zu schmeißen und dich nicht weiter mit “guten Tipps” zufrieden zu geben? Dann begleite uns auf eine kurze Reise in einen wirklich produktiven Tag.

Der beste Tipp für mehr Produktivität: Lebe einen guten Tag.

Wahrscheinlich besitzt du mittlerweile eine ganze Werkzeugkiste an produktiven Tipps. Du weißt schon, “räume deinen Schreibtisch auf”, “starte immer um die gleiche Zeit” und “visualisiere positiv”.

Diese Dinge mögen helfen. Und auch ich werde dir im weiteren Verlauf noch eine ganze Reihe an konkreten Techniken anbieten. Und doch gehen diese gut gemeinten Tipps am Kern eines produktiven Tages vorbei.

Am Anfang steht die Frage, was ist Produktivität überhaupt?

Aus über 5 Jahren handfester Erfahrung mit dem Thema kann ich dir sagen, gute Produktivität bedeutet nicht, dich im Minutentakt wie am Fließband abzuarbeiten, damit du Aufgaben im Akkord von deiner To-Do-Liste streichst.

Produktivität hat auch nur teilweise etwas mit deiner Tagesplanung zu tun. Denn diesen ebenfalls großen Rahmen können wir unter dem fundamentalen Thema des “neuen Zeitmanagements” verbuchen, zu dem ich dir hier bereits einen sehr ausführlichen Artikel geschrieben habe.

Erfolgreiche Produktivität ist vielmehr die Kunst, deinen Tag so zu leben, dass du präsent und energiegeladen, jede einzelne Stunde mit Leichtigkeit nutzt. Wenn das passiert, ist eine produktive Haltung nicht mehr der große, harte Widerstand, den du sekündlich überwinden musst. Produktivität ist dann vielmehr ein Abfallprodukt deines gut gelebten Tages, welches fast schon beiläufig entsteht.

Produktivität ist das Verdauungsfeuer deiner Tagesabschnitte

Ebenso wie in deiner Verdauung und Ernährung, ist Produktivität ein Gesamtkunstwerk. Dabei gibt es passendere und unpassendere Ernährungsbestandteile. Doch nur, wenn das System aufeinander abgestimmt rund läuft, wird ein sinnvoller Schuh draus.

So ist es auch mit deiner produktiven Arbeit. Wird dein Tag rund, agiert Produktivität als wohltuendes und effizientes Verdauungsfeuer genau dieses Tages. Alles passt zusammen, potenziert sich gegenseitig und erzeugt mehr, statt weniger Energie und Freude.

Sicher fragst du dich nun, “das klingt ja alles ganz toll – doch wie sieht denn jetzt so ein produktiver Tag genau aus?”. Das erkläre ich dir gleich.

Doch zuvor müssen wir noch über einen Mythos sprechen, der einen schon mal mehrere produktive Monate kosten kann, obwohl er genau das Gegenteil suggeriert. Es ist der Mythos, der harten Arbeit.

Der Mythos “harte Arbeit”: Erst arbeiten – dann leben

Auch wenn mehr und mehr Menschen aufwachen und bemerken, dass Themen wie Stressbewältigung und Balance immer wichtiger für die eigene Leistungsfähigkeit werden, gibt es immer noch andere Strömungen.

Die Fraktion des “höher, schneller, weiter” baut sich teilweise einen eigenen Kult mit Identifikationsfiguren wie Gary Vaynerchuk und propagiert weiterhin fleißig, aus jeder Sekunde Resultate aus den Zitronen der täglichen Arbeit herausquetschen zu müssen.

Auch ich bin diesen Weg früher gefahren und er hat mein Leben letztendlich auf jeder erdenklichen Basis schlechter gemacht. Im Nachhinein auch vollkommen logisch erklärbar.

Von “was kreiert Produktivität?” zu “was kreiert Energie?”

Denn gesunde Produktivität bedeutet nichts anderes, als jede Stunde in möglichst voller Energie zu nutzen. Wir müssen uns also viel weniger die Frage stellen “was kreiert Produktivität?”, sondern die Frage ” was kreiert Energie?”.

Denn Energie ist die universelle Grundvoraussetzung für Fokus, Konzentration und geistklare Frischheit.

Und schon wird schnell sichtbar, dass uns kurze Sprints vielleicht am Mittwoch Nachmittag oder vielleicht für eine Woche schnelle Ergebnisse liefern. Doch langfristig zehren sie uns aus, da der Stand unserer Energiereserven mit der Zeit immer niedriger und anfälliger werden.

Destruktive Langzeitfolgen von permanenten, unausgeglichenen und augenscheinlich “produktiven” Sprints können so durch folgende Dinge entstehen:

  • permanenter Stress, der Körper und Geist auszerrt
  • Vernachlässigung von Beziehungen, Bewegung und entspannter Nahrungsaufnahme
  • einem Übermaß an aufgenommen Reizen
  • zu wenig Schlaf oder einhergehende Schlafprobleme

Die Bestandteile eines produktiven Tages

Erst als ich dies verstanden hatte, änderte sich die Situation schlagartig, indem ich meinen Tag nicht mehr als Abfolge von ständigen Sprints betrachtete, sondern die Strategie auf den Kopf stellte.

Hin zu einem Tag, in dem notwendige Sprints ein Bestandteil, doch nicht mehr das Maß aller Dinge waren. Auf einmal wurde mir folgendes sonnenklar:

Wir müssen nicht hart und enorm viel arbeiten, um dann endlich entspannen zu können und den Tag zu genießen. Nur wenn wir jetzt schon entspannt sind, den Tag genießen und alle Bereiche des Lebens berücksichtigen, nur dann sind wir in der Lage mit Leichtigkeit – gerne auch viel – zu arbeiten und zu erreichen.

Dieser Tag, der das absolute Kernstück von produktiven Ergebnissen erzeugt, besteht dabei aus drei verschiedenen Komponenten:

  • Energie am Morgen
  • Fokus am Tag
  • Genuss am Abend

Diese drei Faktoren sind das Alpha und Omega deiner Produktivität. Diese Teile greifen ineinander, sind voneinander abhängig und begünstigen sich gegenseitig.

Ein Beispiel: Solltest du es mit dem Genuss am Abend zu sehr übertreiben und diesen Begriff mit 3 Flaschen Wein verwechseln, wird es schwierig sein, energetisch am Morgen zu starten. Dieser Zustand überträgt sich dann wahrscheinlich in deinen Tag und du wirst Schwierigkeiten haben, fokussiert deine Aufgaben zu meistern.

Geht es dir allerdings am Abend gut und du kommst mit seelischem Genuss und innerer Ausgeglichenheit in die Federn, wirst du dich am Morgen erholt fühlen. Wenn du diese Energie dann sogar noch mit wenigen Faktoren kultivierst, wird dir dein produktiver Arbeitsfokus während des Tages sehr leicht von der Hand gehen.

Die Übungsmatte des Ying und Yang. Wenn Produktivität zur Gewohnheit wird.

Energie, Fokus und Genuss können zur Gewohnheit werden. Aus den ältesten Studien und Experimenten zum menschlichen Gehirn wissen wir, dass vieles nach etlichen Tagen zur Gewohnheit werden kann: Fähigkeiten wie das Autofahren. Schlechte Angewohnheiten wie das Rauchen. Doch auch produktive Angewohnheiten wie das Fokussieren auf eine Aufgabe um 10 Uhr vormittags.

Die meisten Menschen kommen selten in diesen Genuss. Denn für sie ist produktives Arbeiten oft noch sehr von Zufall geprägt. Entweder geben sie richtig Gas. Oder schlaffen stundenlang ab.

Das Problem bei solchen Unregelmäßigkeiten, liegt auf der Hand: Es kann sich nie eine echte Gewohnheit aus Spannung und Anspannung, einer modernen Office-Version von Ying und Yang etablieren. Sondern jedes produktives Ergebnis muss ständig über die Willenskraft gelöst werden. Und die ist bekanntlich sehr begrenzt.

Dein produktiver Tag

Setzen wir das Puzzle also zusammen. Was bedarf es dafür, um Produktivität natürlich entstehen zu lassen und sich nicht gestresst im Aufgaben-Dschungel des Alltags zu verlieren?

Energie am Morgen

Die ersten drei Handlungen deines Tages haben einen Domino-Effekt auf deinen restlichen Tag. Wenn du nur diese drei Handlungen innerhalb von fünf Minuten umsetzt, kannst du den Tag fast schon magisch ins Rollen bringen.

Energie am Morgen für Produktivität

1. Aktiviere deinen Körper

Wenn du dein Auto im Winter benutzen möchtest, startest du sicherlich auch nicht von 0 auf 100. Nein, du lässt das System langsam warmlaufen, damit Leistung möglich ist. Dies kannst du folgendermaßen umsetzen:

  • Trinke ein Glas Wasser, am besten mit einem Spritzer Zitrone. Du verlierst während der Nacht relativ viel Wasser und dein Körper benötigt Wasser, um dich zu hydrieren und Stoffwechselprozesse schneller in Gang zu bringen. Bitte verzichte noch(!) auf Kaffee. Dieser würde dich an dieser Stelle noch mehr dehydrieren.
  • Mache Liegestütze, Klimmzüge oder Kniebeugen.
  • Pro-Tipp 1: Gehe spätestens 15 Minuten nach dem Aufstehen an die frische Luft. Dein Bio-Rhythmus, insbesondere die Lichtrezeptoren deines Auges brauchen genügend Tageslicht, damit über deine Zirbeldrüse ausreichend Serotonin produziert werden kann. Auf diese Weise wirst du morgens schneller wach.
  • Pro-Tipp 2: Dusche kalt. Dies ist dafür gedacht, um deine Energiekraftwerke, die Mitochondrien, ordentlich in Schwung zu bringen.

2. Aktiviere deinen Geist

Produktivität entzündet sich dann, wenn du deinen Aufgaben eine Richtung gibst. Wir könnten auch sagen, eine Intention. Denn Produktivität bedeutet nicht nur Dinge, “zu schaffen”, sondern viel mehr Dinge zu erledigen, die bedeutsam und sinnvoll sind.

  • Nimm einen tiefen Atemzug. Fast jede spirituelle Praxis der Welt empfiehlt diese einfache Technik, um sich geistig klar und fokussiert auszurichten.
  • Frage dich “Welches Credo ist mir heute wichtig?”. Die kraftvollsten Antworten bestehen meist aus nur einem Wort. Zum Beispiel Dankbarkeit, Hingabe, Konsequenz, Geduld.
  • Frage dich “Was will ich heute loslassen?”. Diese Frage gibt mir ein fokussiertes Korsett um nicht in alte Muster zu verfallen. Antworten sind oft z.B. Multitasking, Kopfkino, Stress, kleinkariertes Drama.
  • Pro-Tipp: Meditiere 10 Minuten. Meditation ist mittlerweile sehr gut erforscht und eine der besten Möglichkeiten zur geistigen Ausrichtung und Frische. Wenn du hier eine konkrete Anleitung benötigst, empfehle ich dir im Anschluss diesen Artikel von uns.

3. Inspiriere dein Herz

Tanz und Bewegung für mehr Produktivität

Emotionen (als “Energie in Bewegung”) bringen uns in Bewegung. Sie können das, was angestaut festsitzt, ins Fließen bringen und uns somit auch in unseren Gefühlen mehr in Balance bringen.

Viele Experimente gehen davon aus, dass 70% jeglicher körperlichen Energie in unseren Emotionen (fest-)steckt. Damit sollte klar sein: Meistern wir dieses Gebiet, meistern wir einen großen Anteil unserer Lebensenergie.

  • Suche dir ein inspirierendes Lied oder Video. Höre oder schau es ganz bewusst und lass dich davon einnehmen. Wenn du magst, tanze dazu.
  • Pro-Tipp: Visualisiere deine Zukunft nach deinem Gusto. Nimm dir dafür das nächste Jahr vor und stelle dir vor, wie dein Leben dann aussieht, wenn alles klappt. Diese Technik setzt nachweislich Dopamin in deinem Gehirn frei. Ein Stoff, dem unendlich viele Vorteile auf deine Leistungsfähigkeit zugeschrieben werden.

Fokus am Tag für mehr Produktivität

Nachdem du das Katapult in deinen Tag genutzt hast, geht es nun ans Eingemachte. An das, was du wahrscheinlich am ehesten mit dem Begriff Produktivität assozierst: Deine Aufgaben.

Fokussiert am Tag

1. Deine Fokus-Phase

Dieser Begriff ist aus der modernen Interpretation und Schlussfolgerung nach dem Pareto-Prinzip entstanden. Dies besagt, dass du mit 20% Aufwand 80% deiner Ergebnisse erschaffst.

Im gleichen Zuge ist es wichtig zu erwähnen, dass die meisten Menschen wahrscheinlich zwei produktive Hochphasen während des Tages erleben. Einmal für 2 Stunden am Vormittag. Und eine etwas nicht ganz so hohe für 2 Stunden am Nachmittag.

In diesen Phasen sollen nach dem wissenschaftlichen Klassiker-Werk “Deep Work” von Cal Newport die meisten Botenstoffe ausgeschüttet werden, die größte Wachheit vorherrschen und somit auch die besten Voraussetzungen gegeben sein, um konzentriert zu arbeiten.

Diese beiden Gesetze machen wir uns zunutze, um die wichtigsten 1-3 Aufgaben des Tages zu bearbeiten.

Das hat folgenden Vorteil: Du bekommst gebacken, was wirklich wichtig ist. Und du lenkst dich nicht mit Dingen ab, die nicht wichtig sind.

  • Stell dir die Frage, “Wenn ich heute nur 2-3 Stunden Zeit für meine Aufgaben hätte, was würde ich tun?”
  • Setze diese Aufgaben auf deine Liste und plane 90-120 Minuten (am besten am Vormittag) dafür ein.
  • Erledige diese Punkte ohne Ablenkung, ohne Wenn und Aber. In dieser Zeit bist du ein Chirurg deines Gebietes, der am offenen Herzen agiert. Kein Instagram. Kein Telefonat mit der Tante. Keine Ausreden.

2. Deine Fokus-Hacks

Wir wären keine echten Biohacker, wenn wir dich in deiner “Deep-Work-Phase” nicht auch noch mit echt epischen Hilfsmitteln unterstützen könnten.

Bulletproff Coffee

Die folgende Auflistung dient dazu, deine Fokus-Phase wirklich mit hoher Sicherheit zu gewährleisten und es dir dabei so einfach wie möglich zu machen.

  • Trinke Bulletproof Coffee. Bulletproof Coffee macht dich satt, konzentriert und nicht träge. Das Koffein wird dabei langsam und nachhaltig verbraucht.

    Der Bulletproof Coffee ist unserer Ansicht nach das beste Getränk, um fokussiert zwei Stunden arbeiten zu können. Hier erhältst du alle Infos und kannst deine Bulletproof-Coffee-Bestandteile bestellen. PS: mit dem MCT-Creamer haben wir auch die perfekte vegane Variante für dich in petto.
  • Faste bis zum Mittagessen. Widerstehe wenn möglich großen Mahlzeiten bis zum Mittag. Nahrung, insbesondere ohne Hungerphase zu Beginn des Tages, macht dich schnell müde und unkonzentriert.
  • Die Musik der brain.fm-App unterstützt dich dabei, deine Gehirnwellen möglichst fokussiert und kongruent zu halten. Vor allem für Menschen, denen vollständige Ruhe zu viel Ruhe ist, eine echte Empfehlung.
  • Einen ähnlichen Effekt haben ätherische Öle wie Lemongrass. Duftkerzen oder -öl haben nachweislich eine nicht nur entspannende Wirkung, sondern auch einen Effekt, der konzentrierend wirken kann.
  • Schalte dein Mobiltelefon in den Flugmodus. Jede Stimulation kann ein Fokusräuber sein.
  • Gehe nach dem Mittagessen spazieren. Forschungen haben gezeigt, dass bereits 10 Minuten spazieren nach dem Essen einen positiven Einfluss auf deinen Blutzuckerspiegel und deine Verdauung haben können.

Weniger ist mehr

Ich habe es persönlich noch nie erlebt, dass ein Mensch im eigentlichen Sinne nicht produktiv war, nachdem er jeden Tag fokussiert 2-3 Stunden an den wichtigsten Aufgaben gearbeitet hat.

Unterschätze nicht die Wirkung der geringen Zeitspanne. Denn wenn du diese Phasen richtig nutzt, sind dies die im Tag eingebetteten Sprintphasen, die wirklich einen Unterschied machen können.

Und überschätze bitte nicht 8 Stunden Arbeitszeit in Ablenkung, Leerlauf und Irrelevanz. Oder um es mal im Duktus einer 90er Fernsehwerbung zu formulieren: Wann beginnst du deine erste Fokus-Phase?

Und wenn es mal nicht um Fokus, sondern um Kreativität geht, eignet sich Brainstorming wunderbar, um die Ideen so richtig fließen zu lassen. In unserem Artikel “Brainstorming erfolgreich umsetzen mit diesen 10 Regeln” erfährst du wie ein richtig gutes Brainstorming funktioniert.

Genuss am Abend für mehr Produktivität

Ich weiß nicht, wie du Genuss definierst. Wir definieren Genuss so, dass auch diese Momente dir Energie und echte Erholung schenken. Denn auch wenn der etwas betäubende Netflix-Abend und die 3. Runde in der Bar, manchmal auch drin sein dürfen – auf Dauer sind dies sicherlich keine geeigneten Genuss-Rituale um aktiv zu entspannen.

Und in unserer Erfahrung sind diese aktiven Energiespender gar nicht so schwer in das eigene Leben zu integrieren. Vielmehr sind es die Unwissenheit, fehlende Gewohnheit und anfängliche Start-Bequemlichkeit, die Menschen oft im alten Muster verbleiben lassen.

Deswegen möchte ich dir jetzt einen Ansatz vorstellen, der deine Abende nicht nur spaßig, sondern auch produktiv macht. Zumindest auf den nächsten Tag gemünzt.

1. Feiere deine Faulheit

Plane Dinge, die dich buchstäblich herunterbringen. Einzige Bedingung: Es muss dir Spaß machen. Du stehst nicht auf Yoga und Monopoly? Dann lass es.

Lesen am Abend

Erholungs-Feiern dürfen gerne 1-2 deiner Abende pro Woche ausmachen. Nochmal auf den Punkt gebracht: An diesen Abenden darfst du gern den erholsamen Hedonisten rauslassen. Dich selbst pampern. Erholung konsumieren, statt dich 3 Stunden beim Tennis aufzureiben. Hier sind ein paar Beispiele:

  • Sauna
  • Massagen
  • Lesen
  • Tanzen
  • Kunst
  • Inspirierende Filme oder Theaterstücke
  • Im Wald spazieren

2. Feiere deine Lebenslust

So wie wir alle ein Bedürfnis nach Sicherheit, Geborgenheit, Alleinsein und Nichts-Tun haben, so haben wir auch ein Bedürfniss nach Stimulanz. Nach anderen Menschen. Nach Aktivität.

Die zweite Seite deiner Genuss-Abende darf daher gern im Zeichen von freudvollen Aktivitäten stehen, die dich etwas “hochbringen”. Das kann Sport sein. Aber auch gesellschaftliche Runden oder Wettbewerbe.

Hier ein paar Beispiele:

  • Ballsport
  • Kraftsport
  • Kampfsport
  • Spieleabende
  • Schwimmen
  • Zusammen mit Freunden in eine Show oder ins Restaurant gehen
  • Ekstatisches Tanzen

3.Schlafe wie ein Baby

Schlaf ist essentiell und der wichtige Gegenpart zu einer gesunden Tagesenergie. Logisch.

Da man über einen guten Schlaf sicherlich noch weitere Seiten füllen könnte – und wir das auch schon bereits getan haben – möchte ich dich an dieser Stelle mit zwei Dingen vertraut machen, die du unmittelbar vor dem Ins-Bett-Gehen tun kannst, um Körper und Geist zu entspannen und dich bereit für einen neuen produktiven Tag zu machen.

  • Schreibe deine Gedanken auf. Egal was kommt, egal wie es klingt. Dies kann deinen Kopf sehr effektiv leeren und damit ein Gedankenkarussell ein paar Minuten später stark vorbeugen.
  • Höre das Lied Weightless. Es ist das entspannendste Lied der Welt und wurde von Neurowissenschaftlern entwickelt.

Fazit: Das Bild zusammen bringen.

Lass mich ehrlich sein: Das Leben ist kurz. Keiner von uns weiß, wie lange er auf diesem Planeten lebt und agiert. Ist es das Leben wirklich wert, Stunden mit unwichtigen Dingen zu verplempern? In unnatürlichen Rhythmen, an denen am Ende womöglich noch mehr Stress, noch mehr Hamsterrad und noch mehr die Frage “Wozu eigentlich?” steht?

Wir von Primal State glauben nicht daran. Wir glauben daran, dass Produktivität keine seelenlose Aneinanderreihung von mentalen Werkzeugen ist, sondern ein Weg, den man genießen darf.

Ein Weg, der dich befähigt, langfristig immer mehr durchzuatmen. Und doch auch Raum und Potential für kurze, effektive Sprints innerhalb dieses Weges bietet.

Das Kernkonzept dazu hast du heute kennengelernt. Es wird vielleicht Tage geben, an denen du Fünfe gerade sein lassen wirst und wieder in die alte Falle von Faulheit und Sprint-Stress geraten magst. Doch es ist nie zu spät, immer wieder neu anzufangen.

Mir hat die Idee, Produktivität als ein ganzheitliches Energiesystem eines gut gelebten Tages zu verstehen, Stunden eines echten erfolgreichen Lebens und Arbeitens geschenkt. Stunden, die von Tag zu Tag mehr werden.

Meine Bitte: Probiere es aus. Bleib dran. Und lass deine Fokus-Phasen am Tag nicht nur deine eigentliche Arbeit abbilden. Sondern Erinnerungen. Erinnerungen daran, dass dein Leben kostbar ist und deine Arbeit einen echten Sinn haben darf.

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