Kopfschmerzen: Ursachen, Arten und natürliche Hausmittel

Kopfschmerzen Lösen

Hinweis: Dieser Artikel wurde durch einen von Primal State lizenzierten Autor verfasst und durch den wissenschaftlichen Beirat auf seinen Wahrheitsgehalt überprüft und bestätigt.

Kopfschmerzen fühlen sich an, als ob etwas hart und unbarmherzig von innen und außen gegen den Kopf drückt. Die meisten Deutschen haben in ihrem Leben schon einmal unter chronischen Kopfschmerzen gelitten, etwa 10 Millionen leiden dauerhaft darunter. Migräne ist eine wichtige Unterart und sehr beeinträchtigend in der Lebensführung.

Kopfschmerzen entstehen, wenn der Druck oder Entzündungen im Gehirn überhandnehmen oder ein anderweitiger Schaden auftritt, der das Schmerzsignal auslöst.

Erfahre hier, welche Arten von Kopfschmerzen es gibt, wie sie entstehen, und mit welchen Tipps, Tricks und Hausmitteln du sie wieder los wirst.

Kopfschmerzen – Was passiert im Kopf?

Fun Fact: Das Gehirn hat an der Außenfläche keine Schmerzrezeptoren: Wird die Schädeldecke abgenommen und Operationen am offenen Gehirn durchgeführt, spüren Betroffene das nicht.

Aber sie spüren Schmerzen, die von innen kommen. Denn dort hat das Gehirn Schmerzrezeptoren, genauer gesagt an den Gefäßwänden. Bei Kopfschmerzen ist also etwas im Kopf nicht so, wie es sein sollte.

Das macht biologisch gesehen Sinn: Wir spüren Schäden an der Schädeldecke und wenn tief im Gehirn etwas aus dem Ruder läuft. Dann solltest du reagieren. Kopfschmerzen entstehen, wenn tief im Gehirn etwas falsch läuft.

Dann entstehen kleine Entzündungen, der Druck in der Gehirnflüssigkeit oder im Blut steigt, und Schmerzbotenstoffe – sogenannte Serie-2-Prostaglandine – werden gebildet.

Der Körper realisiert den Schmerz und, dass ein Problem vorliegt. Danach liegt es an Dir, auf diesen Schmerz zu reagieren.

Kopfschmerzen früher und heute

Es wird dich überraschen zu erfahren, dass Kopfschmerzen bei Naturvölkern, also „frei und artgerecht lebenden“ Menschen, nur sehr selten anzutreffen sind. Die häufigsten Ursachen für Kopfschmerzen sind nämlich der Lebensführung geschuldet:

Entzündungen, Infektionen, Nährstoffmängel – Sie sind bei weitem die verbreitetsten Auslöser für Kopfschmerzen. Da Naturvölker ursprünglich und gesünder leben als es der industrialisierte und „zivilisierte“ Mensch tut, sind sie bei weitem nicht so häufig von Kopfschmerzen betroffen.

10 Millionen Deutsche leiden an chronischen Kopfschmerzen, 20 Millionen gelegentlich, viele davon dauerhaft. Clusterkopfschmerz, Migräne, Spannungskopfschmerz – Neurologen unterscheiden verschiedene Arten von Kopfschmerzen:

https://www.youtube.com/watch?v=g4iHSKZ7H3E

Arten von Kopfschmerzen – Stirn, Hinterkopf, Cluster und mehr

In der Medizin sind nahezu 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen bekannt, die sich nach der Art des Schmerzes, des Ortes und der Ursache unterscheiden. Die wichtigsten im Überblick:

1. Primäre Kopfschmerzen

Diese Art von Kopfschmerzen sind unabhängig und keine Begleiterscheinung eines anderen, tieferliegenden Problems. Sie kommen häufig vor, erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen1)Harnod, Tomor; Lin, Cheng-Li; Kao, Chia-Hung (2018): Survival outcome and mortality rate in patients with migraine: a population-based cohort study. In: The journal of headache and pain 19 (1), S. 57. DOI: 10.1186/s10194-018-0889-4. und sind meist sehr schmerzhaft:

2. Migräne

Migräne ist ein pathologischer Zustand, an dem etwa 6-8 Millionen Deutsche (zumeist Frauen) leiden und sich als starker Kopfschmerz bemerkbar macht.2)Schwedt, Todd J. (2014): Chronic migraine. In: BMJ (Clinical research ed.) 348, g1416. DOI: 10.1136/bmj.g1416.

Ein Schnelltest für Migräne:

  • Werden körperliche Funktionen wie Treppensteigen durch die Kopfschmerzen beeinträchtigt?
  • Spüren Betroffene Übelkeit?
  • Ist der tägliche Werdegang auf die Arbeit, Schule oder in der Freizeit beeinträchtigt?
  • Wenn mindestens 2 dieser 3 Fragen mit Ja beantwortet wurden, liegt wahrscheinlich Migräne vor. Dann solltest du einen Arzt aufsuchen.

Migräne ist die wahrscheinlich schwerste Form von Kopfschmerzen, bei der Betroffene im schlimmsten Fall an’s Bett gefesselt sind. Sensorische Reize wie Licht, Geräusche und Gerüche belasten Betroffene stark.

3. Spannungskopfschmerz

Diese Form von Kopfschmerzen wird, wie der Name schon sagt, über einen spannungsartigen Schmerz im Kopf definiert. Er tritt überwiegend am Hinterkopf und auf der Stirn auf.

4. Cluster-Kopfschmerz

Dieser Kopfschmerz definiert sich über die Häufigkeit der Beschwerden, die in Clustern (gehäuft) auftreten sowie das einseitige Auftreten des Schmerzes, meist hinter den Augen und an den Schläfen. Ein Cluster kann eine Stunde bis hin zu einer Woche andauern.

5. Sekundäre Kopfschmerzen

Hier treten Kopfschmerzen immer als Begleiterscheinung mit einem anderen Problem auf. Während die Ursachen für primäre Kopfschmerzen nicht immer geklärt werden können, können bei sekundären Kopfschmerzen die Ursachen erkannt und beseitigt werden:

  1. Infektionen
  2. Schädel-Hirn-Trauma
  3. Blutung im Gehirn
  4. Bluthochdruck im Gehirn
  5. Entzündungen im Gehirn (Neuroinflammation)
  6. Nebenwirkung von Medikamenten
  7. Entzug (zum Beispiel Kaffee, Alkohol, Drogen, Zucker)
  8. Hirnhautreizung oder -entzündung
  9. Riesenzellarteriitis (Begleiterscheinung der rheumatoiden Arthritis)
  10. Sinusvenen-Thrombose (Blutgerinnsel im Gehirn, die Durchblutung wird reduziert)
  11. Dissektion der Hirnarterien (Einriss einer kleinen Gefäßwand im Gehirn)
  12. Hirntumor
  13. Akute Erkrankung der Nasennebenhöhlen oder der Zähne
  14. Menstruation
  15. Schleppende Durchblutung im Gehirn
  16. Ernährungsumstellung (häufig beim Wechsel auf eine sehr kohlenhydratreduzierte Ernährungsform)
  17. Stress
  18. Alkohol

Bitte beachte, dass Kopfschmerzen immer eine Ursache haben. Bei primären Kopfschmerzen sind sie meist schwer zu erkennen, bei sekundären können teils schwerwiegende Ursachen verantwortlich sein. Im Zweifelsfall sollte immer ein Arzt hinzugezogen werden:

Wann zum Arzt bei Kopfschmerzen?

Gelegentlich kommt es bei vielen Menschen zu Kopfschmerzen. Besonders in stressigen Phasen mit wenig Schlaf, ungesunder Ernährung und anderen Faktoren der Lebensführung wie wenig frischer Luft läuft das Fass über und Kopfschmerzen treten auf.

Wenn die Kopfschmerzen dauerhaft auftreten, wenn Häufigkeit, Art und Dauer zu nehmen; oder wenn eine neue Art von Kopfschmerzen das erste Mal auftritt, solltest du einen Arzt aufsuchen.

Kopfschmerzen können dich beim täglichen Schaffen beeinträchtigen und ernsthafte Gesundheitsrisiken bedeuten. Daher ist es mehr als empfehlenswert, einen Arzt um Rat zu fragen und die Ursachen zu beseitigen.

Besonders akut sollte ein Arzt aufgesucht werden, wenn Sehstörungen, Übelkeit und Erbrechen auftreten.

Wie entstehen Kopfschmerzen?

Alle Ursachen der primären und sekundären Kopfschmerzen haben zur Folge, dass Schmerzsignale im Gehirn gebildet werden. Konkret sind es Botenstoffe der Serie-2-Prostaglandine, die durch eine Enzymklasse namens COX-2 aus Arachidonsäure gebildet werden.

Einmal gebildet, verbreitet sich so das Schmerzsignal im Gehirn. Wenn Prostaglandine an eine Nervenzelle binden, wird das direkt in einen Schmerzreiz übersetzt.

Die übliche Behandlung in der Medizin

Die Schulmedizin steht vielen chronischen Gesundheitsproblemen wie auch chronischen Kopfschmerzen relativ machtlos gegenüber.

Ibuprofen und Aspirin (Acetylsalicylsäure) sind zwei üblicherweise verschriebene Medikamente zusammen mit der ärztlichen Empfehlung, „mal wieder auszuschlafen“. Glücklicherweise gibt es altbewährte und effektive Hausmittel gegen Kopfschmerzen:

Was hilft gegen Kopfschmerzen?

Wie schon angesprochen solltest du einen Arzt aufsuchen, wenn die Kopfschmerzen zunehmen oder andauern. Bei gelegentlich auftretenden Kopfschmerzen und, um ihnen vorzubeugen, empfehlen wir einige Tipps und Tricks der gesunden Lebensführung.

Denn hier liegen in den meisten Fällen die Ursachen für die Kopfschmerzen – beseitigst du die Ursachen, verschwinden auch die Kopfschmerzen. Dann besteht eine gute Wahrscheinlichkeit, dass sie auch fortbleiben und dich nicht mehr oder zumindest weniger belästigen. Das ist das Ziel.

Kopfschmerzen Haushmittel

10 Hausmittel gegen Kopfschmerzen

Wir schlagen vor, dass du bei gelegentlich auftretenden Kopfschmerzen zu folgenden Hausmitteln greifst, um sie wieder loszuwerden.

Wie gesagt: Werden sie schlimmer, oder sie ändern sich oder werden häufiger, hilft ein Arzt, um mögliche schwerwiegende Ursachen zu erkennen und zu beseitigen.

Die folgenden 10 Hausmittel haben sich gegen Kopfschmerzen bewährt und beseitigen sie in den meisten Fällen:

1. Sanfte Druckmassage mit Pfefferminzöl

Gib auf einen Zeigefinger einen Tropfen ätherisches Pfefferminzöl. Verteile ihn auf beide Zeigefinger und massiere mit dem Mittelfinger sanft die Schläfen. Übe leichten Druck aus und führe für eine Minute leichte Kreisbewegungen im Uhrzeigersinn durch.

2. Ingwer

Gegen Kopfschmerzen ist eine Knolle gewachsen: Ingwer wird in der asiatischen Volksmedizin seit Jahrtausenden gegen Übelkeit und Kopfschmerzen verwendet.

Du kannst ihn gegen Kopfschmerzen in der Form eines Ingwertees, als Ingwerextrakt, oder roh gekaut essen. Studien zufolge wirkt Ingwer so gut wie niedrig dosiertes Ibuprofen.

3. Kaffee

Kaffee ist ein geeignetes Mittel, um gegen Kopfschmerzen anzugehen. Ein bis zwei Tassen hochwertiger Kaffee können sehr helfen. Warum wirkt Kaffee so gut?

Kaffee ist eine reichhaltige Quelle für Antioxidantien, das Koffein wirkt leicht betäubend, regt die Durchblutung an und gibt dem Kopf so die Möglichkeit, sich zu erholen.

Doch Kaffee sollte dabei nur in Maßen verwendet werden, nicht in Massen. Ab einer täglichen Menge von 4 Tassen steigt das Risiko einer Überdosierung, Ruhelosigkeit und … Kopfschmerzen. Also finde deine eigene goldene Mitte.

4. Eukalyptusöl als Aromaduft

Gib einen Tropfen ätherisches Eukalyptusöl oder Kiefernöl3)Martins, Lais Bhering; Rodrigues, Ana Maria Dos Santos; Rodrigues, Debora Fernandes; Dos Santos, Luana Caroline; Teixeira, Antonio Lucio; Ferreira, Adaliene Versiani Matos (2018): Double-blind placebo-controlled randomized clinical trial of ginger (Zingiber officinale Rosc.) addition in migraine acute treatment. In: Cephalalgia : an international journal of headache, 333102418776016. DOI: 10.1177/0333102418776016. in einen Ultraschallverdampfer oder reibe es sanft unter die Nase. Das ätherische Öl weitet die Blutgefäße im Gehirn und sorgt für eine verbesserte Durchblutung.

5. Pfefferminze

Ähnlich positive Eigenschaften wie Eukalyptusöl hat auch Pfefferminze, idealerweise frische Pfefferminze. Einfach gekaut, im Salat, oder Smoothie hat sich Pfefferminze bewährt, als Tee mit etwas Honig ist es auch effektiv.

6. Bewegung an der frischen Luft

Leichte körperliche Bewegung an der frischen Luft und in der Sonne ist ebenfalls eine sehr gute Kombination. Dies baut Stress ab, wirkt Entzündungen entgegen, flutet den Körper mit Sauerstoff, und regt die Durchblutung an.

7. Kalte Dusche

Kaltes Wasser eignet sich sehr gut, um Schmerzsignale abzupuffern und zu beseitigen. Besonders bei Kopfschmerzen hat sich kaltes Wasser sehr bewährt. Das kann so aussehen, dass du bei akuten Kopfschmerzen eine kalte Dusche durchführst.

Drehe das Wasser so kalt auf wie möglich, und versuche, auch den Kopf für 20-30 Sekunden unter das fließende, kalte Wasser zu halten. Kaltes Wasser kann wahre Wunder wirken!

8. Entspannung und Meditation

Stress und Entzündungen sind eine wichtige Ursache für die Schmerzen im Kopf. In unserer heutigen Hochleistungsgesellschaft sind immer mehr Menschen chronisch gestresst, chronische Kopfschmerzen sind eine direkte Folge davon.

Im Grunde entspricht chronischer Stress einer Entzündung im Kopf, da dieselben Botenstoffe gebildet werden wie bei einer echten Entzündung.

Aktive Entspannung muss dann in deinen Alltag Einzug gewähren. Dies kann in der Form von Bewegung an der frischen Luft, Musik, leichtem Sport, Beten, oder Meditation erfolgen.

Wenn nichts hilft: Schmerzmittel

Aspirin und Ibuprofen schalten das entscheidende Enzym bei der Prostaglandin-Bildung (COX-2) aus. Dies hemmt Entzündungen und die Schmerzsignale für eine gewisse Zeit.

Wenn nichts hilft, sind das natürlich etablierte Wege, die Kopfschmerzen anzugehen. Es sollte jedoch die Ausnahme bleiben, wenn die Hausmittel keine Besserung bringen.

Bitte beachte, dass Kinder unter 14 Jahren kein Aspirin einnehmen sollten, da es sich negativ auf die wachsende Leber und Niere auswirken kann.

Mit diesen Hausmitteln hast du bereits sehr wirkungsvolle und mächtige Werkzeuge kennen gelernt, um akut auftretende Kopfschmerzen zu beseitigen.

Wenn nichts hilft, haben wir im Anschluss ein paar tiefergehende Tricks auf Lager, um die Ursachen für die Kopfschmerzen direkt anzugehen.

Nicht vergessen: Wenn gar nichts wirkt und es schlimmer wird (vielleicht sogar Nasenbluten dazukommt), sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Kopfschmerzen Ursache

Kopfschmerzen Ursachen – Erkennen und beseitigen

Die wichtigsten Ursachen für Kopfschmerzen, die in der Lebensführung begründet sind, können in diese vier Bereiche eingeteilt werden:

  • Allgemein schlechte Durchblutung
  • Entzündungen im Kopf
  • Stress und zu wenig Schlaf
  • Nährstoff- und Energiemangel

An den folgenden Ratschlägen kannst du dich orientieren und versuchen, so auf eigene Faust die Ursachen für die Kopfschmerzen zu finden und zu beseitigen.4)Rosenberg, Lauren; Butler, Nicole; Seng, Elizabeth K. (2018): Health Behaviors in Episodic Migraine: Why Behavior Change Matters. In: Current pain and headache reports 22 (10), S. 65. DOI: 10.1007/s11916-018-0721-5.

Diese Ursachen und Behandlungswege sind längerfristig und zielen auf eine gesunde Lebensführung ab. Die folgenden Tricks helfen dir dabei, die Kopfschmerzen längerfristig anzugehen und ergänzen die Hausmittel sehr gut:

1. Durchblutung anregen

Bei schlechter Durchblutung, also eine Art Bluthochdruck im Gehirn, pochen die Blutgefäße und üben Druck auf das umliegende Gewebe aus. Das führt zur Anregung von Schmerzrezeptoren und zur Bildung von Schmerz-Signalstoffen.

Was hilft ist, den Bluthochdruck zu senken und die Durchblutung anzuregen:

  • Täglich grünes Gemüse essen (besonders Spinat)
  • Rote Beete (fördert die Durchblutung durch hohen Nitratgehalt)
  • Täglicher Sport an der frischen Luft
  • Tägliches Kältetraining wie zum Beispiel eine kalte Dusche
  • Schilddrüsengesundheit bei einem Arztbesuch untersuchen (TSH, fT4, fT3 messen)
  • Messung von Nahrungsallergien und Vermeidung von Allergenen
  • 4g Citrullinmalat oder Arginin täglich als Nahrungsergänzung

2. Entzündungen reduzieren

Das entscheidende Enzym, das die Blutgefäße wieder weitet, Bluthochdruck senkt (s.o.) und aktiviert werden soll, heißt eNOS (endotheliale Stickoxid-Synthase). Es benötigt einige Nährstoffe, die gleich genannt werden. Was das Enzym abschaltet, sind Entzündungen. Diese müssen reduziert werden:

  1. Erdung – täglich ein paar Minuten barfuss laufen (auf der Erde) oder in einem natürlichen Gewässer schwimmen.
  2. Zucker und industrielle Speiseöle meiden.
  3. Reichlich und täglich Ingwer genießen.
  4. Darmgesundheit optimieren.
  5. Gluten (Getreide) meiden.
  6. Nahrungsallergien testen lassen und reagieren.
  7. Täglich grünes Gemüse essen.
  8. Mehrmals wöchentlich Fisch essen.
  9. Testen, ob eine Histaminintoleranz (Käse, Rotwein) vorliegt.

3. Stressmanagement

Stress vermag es, direkt eine Entzündung und Schmerzen im Gehirn zu verursachen. Chronischer Stress ist der kleinste gemeinsame Nenner fast aller Kopfschmerz-Patienten. Daher muss Stress reduziert werden:

  • Cortisol senken – wie du dieses Stresshormon senkst, fährst du im hinterlegten Beitrag
  • Nebennierengesundheit überprüfen – wie stressresistent bist Du? Wie sensibel reagierst du auf Fasten?
  • Tägliche Meditation
  • Auf gesunden Schlaf achten
  • Weniger Sorgen – ok, das ist leicht gesagt. Aber denke bitte mal darüber nach: Sorgst du dich für mehr Dinge, als dir lieb und gesund sind. Auch das ist Stress.
  • Wenn du früh nach dem Aufwachen einen sehr trockenen Mund hast: Überprüfe, ob du nur schnarchst oder sogar Schlafapnoe hast

4. Nährstoffe und Energie

Eine gesunde Energieversorgung, Blutdruckregulation und Entzündungslinderung benötigt grundlegende Nährstoffe5)Shaik, Munvar Miya; Gan, Siew Hua (2015): Vitamin supplementation as possible prophylactic treatment against migraine with aura and menstrual migraine. In: BioMed research international 2015, S. 469529. DOI: 10.1155/2015/469529.6)Mottaghi, Tayebeh; Askari, Gholamreza; Khorvash, Fariborz; Maracy, Mohammad Reza (2015): Effect of Vitamin D supplementation on symptoms and C-reactive protein in migraine patients. In: Journal of research in medical sciences : the official journal of Isfahan University of Medical Sciences 20 (5), S. 477–482.7)Virtanen, J. K., R. Giniatullin, P. Mantyselka, S. Voutilainen, T. Nurmi, J. Mursu, J. Kauhanen, and T. P. Tuomainen. “Low Serum 25-Hydroxyvitamin D Is Associated with Higher Risk of Frequent Headache in Middle-Aged and Older Men.” Sci Rep 7 (Jan 3 2017): 39697. https://dx.doi.org/10.1038/srep39697., die du über die Nahrung oder notfalls als Ergänzungsmittel zuführen kannst:

B-Vitamine: Wirkung und Quelle

Wirkung: Vitamin B 6 zum Beispiel trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Es trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems, zur Regulierung der Hormontätigkeit, zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen und vielem weiteres bei.8)EFSA – Vitamin B6 related Health Claims

Quelle: Enthalten in rotem Fleisch, besonders in Organfleisch, und Kombucha.

Ergänzend: Vitamin B Komplex als Nährstoffkapsel.

Magnesium : Wirkung und Quelle

Wirkung: Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Außerdem trägt es zum Elektrolytgleichgewicht, zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Funktion des Nervensystems und vieles mehr bei.9)EFSA – Magnesium related Health Claims

Quelle: Blattgemüse wie Spinat, Rucola, aber auch Brokkoli etc.

Ergänzend: Magnesium-Komplex wie Primal Mag.

Vitamin C: Wirkung und Quelle

Wirkung: Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Es trägt zur Verringerung von Müdigkeit, zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zu einer normalen Kollagenbildung und vieles mehr bei.10)EFSA – Vitamin C related Health Claims

Quelle: Kohl, Waldbeeren, Petersilie und Zitrusfrüchte.

Ergänzend: Primal Vitamin C aus natürlichen Quellen.

Vitamin D: Wirkung und Quelle

Wirkung: Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion und vielem mehr bei.11)EFSA – Vitamin D related Health Claims

Quelle: Vitamin D wird durch die UV-B Strahlung der Sonne vom Körper selbst aus Cholesterin hergestellt. Verbringe daher mindestens 30 Minuten pro Tag an der frischen Luft.

Ergänzend: Vitamin D3 Tropfen in MCT Öl gelöst.

Zink: Wirkung und Quelle

Wirkung: Zink trägt zu einer normalen kognitiven Funktion, einer normalen Funktion des Immunsystems, einer normalen Eiweißsynthese und vielem mehr bei.12)EFSA – Zinc related Health Claims

Quelle: Austern, Leber, Eigelb, Leinsamen, Paranüsse

Ergänzend: Zink-Präparat mit Kupfer.

CBD-Öl: Neue Hoffnung für Schmerzpatienten

CBD ist der nicht-psychoaktive Bestandteil aus der Cannabis-Pflanze und ist in den letzten Jahren immer beliebter als natürliches Schmerzmittel.

Es scheint eine gute Wirkung in der Behandlung von Schmerzen und Entzündungen zu haben.13)Bruni, N., C. Della Pepa, S. Oliaro-Bosso, E. Pessione, D. Gastaldi, and F. Dosio. “Cannabinoid Delivery Systems for Pain and Inflammation Treatment.” Molecules 23, no. 10 (Sep 27 2018). https://dx.doi.org/10.3390/molecules23102478.

In den vergangenen Zeilen hast du erfahren, durch welche grundlegenden Faktoren der gesunden Lebensführung du Kopfschmerzen an der Wurzel packen und herausreißen kannst.

Dadurch kannst du die Kopfschmerzen auf lange Sicht deutlich reduzieren oder gar ganz loswerden. Auch langjährigen Kopfschmerz- und Migräne-Patienten kann es gelingen, dass die Kopfschmerzen endlich aufhören.

Zusammenfassung – Kopfschmerzen im Überblick

Kopfschmerzen sind Schmerzsignale, die im Gehirn gebildet werden, wenn ein akutes Problem, Durchblutungsstörungen oder Energiemangel im Gehirn auftreten. Bei Unsicherheiten, chronischen Kopfschmerzen oder steigender Intensität und Frequenz sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Schmerzen sind immer ein Signal des Körpers, dass etwas nicht rund läuft – treten Kopfschmerzen chronisch auf, ist der tägliche Griff zum Schmerzmittel nicht so sinnvoll wie eine gute Ursachenfindung.

In den meisten Fällen sind Faktoren der Lebensführung, wie Stress, Ernährung, zu wenig frische Luft und zu wenig Schlaf für die Kopfschmerzen verantwortlich. Dazu hast du Tipps und Tricks erfahren, neben Hausmitteln gegen Kopfschmerzen, was du selbst unternehmen kannst.

Hast du etwas hinzuzufügen oder Verbesserungsvorschläge? Was hat dir bereits bei Kopfschmerzen geholfen, was eher weniger? Wir freuen uns über deinen Kommentar!

Kopfschmerzen Wiki – Deine häufigsten Fragen

1. Was tut weh bei Kopfschmerzen?

Eine Ursache (Entzündungen, Allergene, Giftstoffe, Bluthochdruck) aktiviert Schmerzrezeptoren an den Gefäßwänden im Gehirn. Diese Ursachen können im Normalfall beseitigt werden.

2. Was ist ein sekundärer Kopfschmerz?

Bei sekundären Kopfschmerzen treten die Schmerzen als Begleiterscheinung mit einem anderen Problem auf. Die primäre Ursache kann nicht immer erkannt werden, sekundäre jedoch schon.

3. Was ist ein Cluster Kopfschmerz?

Die Schmerzen treten bei dieser Art in Clustern auf und die Schmerzen sind meist auf einen bestimmten Bereich, wie hinter den Augen und an den Schläfen, beschränkt.

4. Was kann man machen wenn man Kopfschmerzen hat?

Es gibt Hausmittel wie Ingwer, Pfefferminzöl und leichte Druckmassagen, die sowohl schnelle als auch langfristige Linderung verschaffen. Stressreduktion, frische Luft, Bewegung und guter Schlaf helfen ebenfalls. Schmerztabletten sollten aufgrund der Neben- und Langzeitwirkungen nur im Notfall eingenommen werden.

5. Was kann Kopfschmerzen verursachen?

Die wichtigsten Ursachen sind Entzündungen im Kopf, Nahrungsallergien, zuviel Stress, Bluthochdruck im Gehirn sowie ein Nährstoff- und Energiemangel. Die genauen Ursachen können bei kritischer Hinterfragung der Lebensführung meist schnell herausgefunden werden.

6. Welcher Mangel verursacht Kopfschmerzen?

Neben den organischen Ursachen wie Stress, Bluthochdruck und Entzündungen sind es Mängel der Nährstoffe Vitamin B, Vitamin D und Magnesium, die am häufigsten mit Kopfschmerz in Verbindung stehen.

7. Können Nackenschmerzen Kopfschmerzen verursachen?

Es kommt häufig vor, dass ein Schmerzherd auf den Kopf ausstrahlt und damit Kopfschmerzen verursacht. Schläfe, Augen, Kiefer und Nacken sind die häufigsten dieser Herde. Ein verspannter Nacken liegt meist in der falschen Körperhaltung begründet.

8. Welcher Arzt bei starken Kopfschmerzen?

Wenn die Schmerzen zu stark sind und auch nach Tagen nicht besser werden, sollte ein Hausarzt oder Traumatologe aufgesucht werden.

Quellenverzeichnis   [ + ]

1.Harnod, Tomor; Lin, Cheng-Li; Kao, Chia-Hung (2018): Survival outcome and mortality rate in patients with migraine: a population-based cohort study. In: The journal of headache and pain 19 (1), S. 57. DOI: 10.1186/s10194-018-0889-4.
2.Schwedt, Todd J. (2014): Chronic migraine. In: BMJ (Clinical research ed.) 348, g1416. DOI: 10.1136/bmj.g1416.
3.Martins, Lais Bhering; Rodrigues, Ana Maria Dos Santos; Rodrigues, Debora Fernandes; Dos Santos, Luana Caroline; Teixeira, Antonio Lucio; Ferreira, Adaliene Versiani Matos (2018): Double-blind placebo-controlled randomized clinical trial of ginger (Zingiber officinale Rosc.) addition in migraine acute treatment. In: Cephalalgia : an international journal of headache, 333102418776016. DOI: 10.1177/0333102418776016.
4.Rosenberg, Lauren; Butler, Nicole; Seng, Elizabeth K. (2018): Health Behaviors in Episodic Migraine: Why Behavior Change Matters. In: Current pain and headache reports 22 (10), S. 65. DOI: 10.1007/s11916-018-0721-5.
5.Shaik, Munvar Miya; Gan, Siew Hua (2015): Vitamin supplementation as possible prophylactic treatment against migraine with aura and menstrual migraine. In: BioMed research international 2015, S. 469529. DOI: 10.1155/2015/469529.
6.Mottaghi, Tayebeh; Askari, Gholamreza; Khorvash, Fariborz; Maracy, Mohammad Reza (2015): Effect of Vitamin D supplementation on symptoms and C-reactive protein in migraine patients. In: Journal of research in medical sciences : the official journal of Isfahan University of Medical Sciences 20 (5), S. 477–482.
7.Virtanen, J. K., R. Giniatullin, P. Mantyselka, S. Voutilainen, T. Nurmi, J. Mursu, J. Kauhanen, and T. P. Tuomainen. “Low Serum 25-Hydroxyvitamin D Is Associated with Higher Risk of Frequent Headache in Middle-Aged and Older Men.” Sci Rep 7 (Jan 3 2017): 39697. https://dx.doi.org/10.1038/srep39697.
8.EFSA – Vitamin B6 related Health Claims
9.EFSA – Magnesium related Health Claims
10.EFSA – Vitamin C related Health Claims
11.EFSA – Vitamin D related Health Claims
12.EFSA – Zinc related Health Claims
13.Bruni, N., C. Della Pepa, S. Oliaro-Bosso, E. Pessione, D. Gastaldi, and F. Dosio. “Cannabinoid Delivery Systems for Pain and Inflammation Treatment.” Molecules 23, no. 10 (Sep 27 2018). https://dx.doi.org/10.3390/molecules23102478.
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