Ist die ketogene Ernährung für jeden geeignet?

Eignet sich die ketogene Ernährung für jeden? Wenn jemand das erste Mal auf Primal State kommt und unsere Artikel über die ketogene Ernährung liest, denkt er oder sie vielleicht direkt, dass wir die ketogene Ernährung für jeden und absolut immer empfehlen würden.

Natürlich hat die Ketose viele tolle Vorteile, besonders bei therapeutischen Anwendungen wie Diabetes, Epilepsie und Gewichtsverlust. Viele unserer Anwender nutzen sie, um ihren Zuckerkonsum in den Griff zu bekommen, gesünder zu leben, eine bessere Fettverbrennung zu haben – oder besseren Fokus und Konzentration beim täglich Broterwerb.

Aber ist die ketogene Ernährung wirklich jedem zu empfehlen?

 

Die ketogene Ernährung für jeden – Ja oder Nein?

Die knappe Antwort ist nein. Pauschal, jedem und zu jeder Zeit würden wir die ketogene Ernährung nicht empfehlen. Genauso wenig würden wir sie auch jedem Diabetiker pauschal empfehlen. Bei einer so einschneidenden, aber vielversprechenden Ernährungsweise muss man auch immer differenziert denken.

Nutzt es mir in diesem Moment? Hat es mehr Vorteile als Nachteile? In den meisten Fällen hat die ketogene Ernährung in der Tat mehr Vorteile als Nachteile, sie aber pauschal jedem zu empfehlen wäre grob fahrlässig.

Daher möchte ich Dir heute in einer schönen Übersicht aufzeigen, wer alles von der ketogene Ernährung profitiert und wer lieber die Finger von ihr lassen sollte.

 

Für wen eignet sich die ketogene Ernährung nicht?

Beginnen wir mit der Seite, die die ketogene Ernährung lieber lassen sollte. Meist sind dies Anwender mit schon vorbestehenden Problemen, um die sie sich zuerst kümmern sollten.

Oder es handelt sich um Krankheitsbilder/Bevölkerungsgruppen, zu denen es noch zu wenige aussagekräftige Studien gibt, uns die Erfahrung fehlt oder die aber mit etwas gesundem Menschenverstand nicht von der ketogenen Ernährung profitieren würden.

Bei folgenden Szenarien empfehlen wir die ketogene Ernährung nicht oder nur in Zusammenarbeit mit einem Arzt/Heilpraktiker:

 

#1 Untergewicht

Anwender mit einem BMI von unter 18 raten wir von der ketogenen Ernährung ab. Denn es kann zum einen sein, dass der Körperfettgehalt in den ersten Wochen noch weiter absinkt. Unabhängig davon ist es für das Gelingen der ketogenen Ernährung hilfreich, ein wenig Körperfett mit sich herum zu tragen – aus Gründen der Stoffwechsel-Gesundheit (Leptin).

 

#2 Schwangerschaft + Einstieg in die Ketose

Frauen, die schon länger der Ketose folgen und dann schwanger werden, haben bei guter Durchführung erfahrungsgemäß kein Problem.

Wer aber zeitgleich schwanger wird und mit der ketogenen Ernährung beginnt, könnte einige Probleme bekommen. Denn der Stoffwechsel stellt sich schon in der Ketose um, aber sobald noch ein Baby im Körper heranreift, entsteht ein neues Szenario.

Diesem Szenario fehlen uns bislang aussagekräftige Studien und Erfahrungsberichte. Wenn Du vorhast, der ketogenen Ernährung zu folgen und schwanger zu werden, empfehlen wir, zuerst für mindestens einen Monat der ketogenen Ernährung zu folgen, um den Körper daran zu gewöhnen; und dann erst eine Schwangerschaft mit Betracht zu ziehen.

 

#3 Chronischer Stress

Anwender mit einem chronischen Stressproblem im Alltag, sei es durch zu viel Arbeit oder zu wenig Schlaf, werden es mit der ketogenen Ernährung schwer haben. Warum? Die chronische Erhöhung von Stresshormonen wie Adrenalin, Cortisol und TNF-α blockiert die Ketose [1]. Also bitte bekomme erst Dein Stressproblem in den Griff, und komm dann wieder auf die Ketose zurück.

 

#4 Schlafprobleme

Das fällt eigentlich mit unter die Rubrik „Stress“, aber da Schlafprobleme in Deutschland so prävalent sind, möchte ich sie noch einmal betonen: Wer 6 Stunden und weniger pro Nacht schläft, braucht sich nicht wundern, wenn die Ketose nicht so richtig funktioniert. Also kümmere Dich bitte um gesunden Schlaf!

 

#5 Probleme mit Galle und Fett-Verdauung

Solche Menschen werden Probleme haben, die großen Mengen an Fett, die während der Ketose über die Nahrung zugeführt werden, zu verdauen. Hier bitte in guter Absprache mit einem Arzt überlegen, ob die Ketose Sinn macht.

 

#6 Schilddrüsenprobleme

Bei vorliegenden Erkrankungen an der Schilddrüse wie Schilddrüsenunterfunktion oder Hashimoto Thyreoiditis, einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, raten wir nicht grundsätzlich von der ketogenen Ernährung ab.

Vielmehr sollte eine gute Absprache mit dem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker erfolgen und die Schilddrüsenhormone während der ketogenen Ernährung engmaschig, d.h. monatlich, überwacht werden. Achte außerdem auf eine ausreichende Versorgung wichtiger Nährstoffe für die Schilddrüse wie Jod, Selen, Vitamin B, Omega-3-Fettsäuren und Eisen.

 

#7 Leberzirrhose

Die ketogene Ernährung kann Wunder vollbringen bei der Entfettung der Leber. Bei einer chronischen Entzündung der Leber und dem Schlachtfeld, wie es bei einer Leberzirrhose nun einmal da drin aussieht, sollte sich der Anwender langsam an die ketogene Ernährung herantasten.

Der Umstieg sollte langsam erfolgen, in Zusammenarbeit mit einem Arzt oder Heilpraktiker.

Der Fokus sollte während der Umstellung auf Omega-3-Fettsäuren aus Fisch, Eiern und Leinsamen sowie generell auf grünem Gemüse beruhen.

 

#8 Hochleistungssportler

So mancher Hochleistungssportler wird mit der Standard-Ketogenen Ernährung an seine Grenzen kommen. Zwar erhöht die ketogene Ernährung nachweislich die Leistungsfähigkeit bei Sportlern;

Solltest Du jedoch nahezu jeden Tag lange Sport im höchsten Intensitätsbereich treiben, so achte bitte auf ausreichend Kalorien aus der Nahrung sowie gelegentliche Kohlenhydrat-Mahlzeiten. Auch bekannt als Refeeds. Passend dazu haben wir noch einen Artikel über die zyklische ketogene Ernährung für Dich verfasst.

 

#9 Dogmatismus

Hier möchte ich Dich nicht direkt ansprechen, sondern ein wenig Bewusstsein schaffen: Für viele Menschen ist in unserer heutigen Zeit die Ernährung zur Ersatzreligion geworden.

Die ketogene Ernährung hat viele tolle Vorteile, jedoch sehen wir sie nicht als unumstößliches Dogma. Also nimm sie bitte nicht todernst und vergiss nicht, trotz allem das Leben in seinen vollen Zügen zu genießen.

 

#10 Essstörungen

Hier empfehlen wir, zunächst eine gesunde Paleo Ernährung mit vielen gesunden (auch kohlenhydrat-haltigen) Nahrungsmitteln durchzuführen.

Bei einer Essstörung kann die ketogene Ernährung eventuell Besserung verschaffen, da sich auch die Stimmung, die metabolische Gesundheit und die Denkleistung viele Anwender verbessern. Trotzdem raten wir Dir, erst dieses Problem in den Griff zu bekommen, und dann auf die ketogene Ernährung zurück zu kommen.

 

#11 Regelbeschwerden

Frauen, die ohnehin an Regelbeschwerden und unregelmäßigen Blutungen leiden, möchte ich von der ketogenen Ernährung abraten. Gelegentlich kommt es während der Ketose vor, dass Frauen Unregelmäßigkeiten in der Regel erfahren. Wer also ohnehin schon Beschwerden hat, dem möchte ich von der Ketose hier abraten.

 

#12 U18

Jugendlichen mit einem Alter von unter 18 Jahren möchte ich nur bedingt zur ketogenen Ernährung raten. Studien zufolge ist die ketogene Ernährung für Kinder auch längerfristig (bis zu 10 Jahre, [2-3] problemlos durchführbar.

Die Kinder sind weder in ihrem Wachstum noch in ihrer vollen körperlichen und geistigen Entwicklung beeinträchtigt. Trotzdem muss es nicht sein:

Denn die ketogene Ernährung ist einschränkend in der Lebensmittelauswahl und Kindern sollten einige gesunde und schmackhafte Zuckerhüte von Mutter Natur (Süßkartoffeln, Obst, Beeren) nicht verwehrt werden.

Eine gesunde Paleo Ernährung ist unserer Meinung nach das Beste für Kinder. Nur bei therapeutischen Anwendungen wie Epilepsie oder metabolisches Syndrom empfehlen wir Kindern die ketogene Ernährung.

 

Ich habe Zielgruppen, Anwender und Menschen angesprochen, denen ich nicht oder nur bedingt zur ketogenen Ernährung raten würde. Unter gewissen Umständen, wie in jedem einzelnen Punkt angemerkt, kann sie dennoch mit einigen Bedingungen durchgeführt werden.

In den meisten Fällen ist es sehr ratsam, Absprache mit einem behandelnden Arzt, Heilpraktiker oder anderem Therapeuten zu halten.

 

Für wen eignet sich die ketogene Ernährung?

#1 Sportler

Während der Ketose ist die Fettverbrennung am absoluten Maximum. Ausdauersportler freuen sich dann über eine höhere Geschwindigkeit und bessere Ausdauer bei gleichzeitig weniger Hungergefühlen [22-23].

Kraftsportler freuen sich über eine höhere Kraftausdauer, sowie gelegentlich über eine höhere Maximalkraft, da Ketone bei gut funktionierender Ketose mehr Energie freisetzen als es Glukose (Traubenzucker) könnte.

Bei Leistungssportlern oder Sportfreunden, die jeden Tag mehrere Stunden hochintensiven Sport betreiben, s. #8 Hochleistungssportler.

 

#2 Übergewichtige

Die ketogene Ernährung hat in klinischen Studien bei Menschen mit Übergewicht [4-6] fantastische Resultate erzielt. In der Regel wird, unabhängig von der Art der ketogenen Ernährung, im Schnitt 1 kg Fett pro Woche abgespeckt.

 

#3 Metabolisches Syndrom und Diabetes

Auch aus therapeutischer Sicht kann die ketogene Ernährung sehr hilfreich sein. So konnte in zahlreichen klinischen Studien wiederholt gezeigt werden, dass sich bei längerer ketogener Ernährung und guter therapeutischer Behandlung die Symptome des metabolischen Syndroms und Diabetes dramatisch verbessern.

Oftmals können die Diabetes-Medikamente abgesetzt oder stark reduziert werden, in einigen Fällen ist sogar von einer Remission des metabolischen Syndroms die Rede [4].

Mehr dazu hier: Ketogene Ernährung bei Diabetes.

 

#4 Leistungsdruck

Wer mehr im Leben erreichen möchte und den wachsenden Anforderungen im Alltag gut begegnen möchte, der greift gerne auf die ketogene Ernährung zurück. Denn in der Ketose hat der Anwender weniger Hungergefühle und muss nicht den ganzen Tag ans Essen denken – und kann sich auf 2-3 größere Mahlzeiten am Tag beschränken.

Außerdem wird während der Ketose im Gehirn sehr viel Energie freigesetzt [7-8], weswegen Du Dich über einen klaren Kopf und unglaublich viel Energie und Ausdauer bei Denkleistungen freuen kannst.

 

#5 Epileptiker

Die ketogene Ernährung wurde vor etwa 100 Jahren begründet, um eine Ernährungsform zur Behandlung von Epilepsie zu finden. Kaum eine Intervention ist bei Epilepsie besser als die ketogene Ernährung. Einige beispielhafte Studien findest Du unter [9-12], einen Beitrag zu diesem Thema hier: Ketogene Ernährung bei Epilepsie.

 

#6 Demenz

Neurodegenerative Erkrankungen des Gehirns wie der Alzheimer Demenz werden neuerdings auch als Typ III Diabetes bezeichnet.

  • Denn die Neuronen (Nervenzellen) im Gehirn schaffen es entweder nicht, genug Traubenzucker aufzunehmen, um ihren hohen Energiehunger zur stillen;
  • Oder es fällt massiv oxidativer Stress fällt an, mit dem sie nicht klarkommen;
  • Oder aber sie schaffen es nicht, alte Proteine wie das Tauprotein, welches zu Alzheimer führt, zu beseitigen.

In den ersten beiden Fällen hilft die ketogene Ernährung [13-14] – wir können auf weitere Studien gespannt sein!

Einen Beitrag zu dieser Thematik findest Du hier: Ketogene Ernährung bei Alzheimer.

 

#7 Schwangere

Wir empfehlen grundsätzlich nicht allen Schwangeren pauschal die ketogene Ernährung! Aber Schwangere, die die ketogene Ernährung schon länger durchführen und dann schwanger werden – also auch Erfahrung mit der ketogenen Ernährung haben – diese können die Ketose problemlos durchführen.

Natürlich sollten immer in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt metabolische Marker wie Blutfett, Magnesium, Omega-3-Index und Schilddrüsenwerte monatlich überwacht werden.

 

#8 Hohe Blutfett- und Cholesterinwerte

Die ketogene Ernährung schafft es wie kaum eine andere Intervention, Blutfett- und Cholesterinwerte längerfristig in den normalen Bereich zu senken. Und das, obwohl die Ernährung sehr reich an Fett und Cholesterin ist.

Studien zeigen wieder und wieder – besonders bei Menschen mit Übergewicht und metabolischem Syndrom – dass diese Werte sehr effektiv gesenkt werden können [15]. Viele Studien sprechen gar von einer Halbierung der Blutfettwerte [7].

 

#9 Chronische Entzündung

Ketone wirken nicht nur selber antioxidativ, sondern sie aktivieren auch biochemische Signalwege im Körper, die die Verteidigungslinie des Körpers gegen Entzündungen verstärken. Insofern kann die ketogene Ernährung auch bei chronischer Entzündung [16-18] sinnvoll sein.

 

#10 Akne

Studien zufolge leiden 70-85 % aller Erwachsenen auch nach dem Teenageralter noch an Akne (Adoleszenz-Akne).

Ersten Studien zufolge ist auch die ketogene Ernährung gegen Akne eine sinnvolle Intervention – In der Regel wird die Akne dabei um mindestens 50 % reduziert.

Dies macht Sinn, weil erhöhte Werte von Insulin und IGF-1, ausgelöst durch eine kohlenhydrat- und proteinreiche Ernährung, mit einem erhöhten Vorkommen von Akne in Verbindung stehen [19-21]. In der ketogenen Ernährung sind Insulin und IGF-1 stark reduziert und somit scheint auch die Gefahr von Akne zu sinken.

 

#11 Fettleber

Die ketogene Ernährung schafft es durch geeignete Nährstoffe und einen besseren Fettstoffwechsel, eine verfettete Leber von ihrem Speckmantel zu befreien. Besonders die mediterrane ketogene Ernährung hat hier sehr gute Erfolge erzielt. Der Fokus sollte auf ungesättigten Fetten aus Fisch, Oliven, Avocado’s, Bio-Eiern und Nüssen gelegt werden.

 

Du siehst selber, dass je nach Zielsetzung Viele von der ketogene Ernährung profitieren können.

Wir selbst sind große Fans, empfehlen sie aber nicht pauschal jedem. Manche profitieren von ihr (die meisten), Einigen möchten wir von der ketogene Ernährung abraten.

Denn bei bestimmten Vorerkrankungen und Vorfaktoren fehlen uns entweder noch die Erfahrungswerte mit Klienten oder klinische Studien, um hier einwandfreie Aussagen treffen zu können.

Jedoch profitieren wirklich sehr viele Menschen von dieser Ernährungsform – und mit den vielen Vorteilen und unserem Bestsellerkurs steht dem nichts mehr im Wege!

 

Fazit – Die ketogene Ernährung für jeden? Nicht unbedingt!

Viele Menschen profitieren von der ketogenen Ernährung: Bessere Fettverbrennung, Gewichtsverlust, Diabeteskontrolle, besserer Fokus und mentale Höchstleistungen, bessere sportliche Leistungen;

Wer jedoch an Verdauungsproblemen, Fettstoffwechselproblemen, chronischem Stress, Schilddrüsenproblemen, Leberzirrhose oder einer Essstörung leidet, dem raten wir von der ketogenen Ernährung ab. Hier gilt es, das vorliegende Problem zu lösen. Wenn wir Dir dabei helfen können, so kannst Du uns jederzeit unter info@primal-state.de erreichen.

Wer von der ketogene Ernährung profitieren möchte, dem möchten wir die Keto-Challenge mit 100%-Geld-zurück-Garantie (kein finanzielles Risiko!) an‘s Herz legen.

Die Erfolge in dieser Challenge sind fantastisch und sollte Dir der Kurs nicht so gut wie gedacht gefallen, kannst Du jederzeit Dein Geld zurückfordern.

 

Weitere Beiträge zur ketogenen Ernährung findest Du hier:

Einzelnachweise

  1. [Pailla, K.; Lim, S. K.; Bandt, J. P. de; Aussel, C.; Giboudeau, J.; Troupel, S. et al. (1998): TNF-alpha and IL-6 synergistically inhibit ketogenesis from fatty acids and alpha-ketoisocaproate in isolated rat hepatocytes. In: JPEN. Journal of parenteral and enteral nutrition 22 (5), S. 286–290. DOI: 10.1177/0148607198022005286.
  2. Groleau, Veronique; Schall, Joan I.; Stallings, Virginia A.; Bergqvist, Christina A. (2014): Long-term impact of the ketogenic diet on growth and resting energy expenditure in children with intractable epilepsy. In: Developmental medicine and child neurology 56 (9), S. 898–904. DOI: 10.1111/dmcn.12462.
  3. Heussinger, Nicole; Della Marina, Adela; Beyerlein, Andreas; Leiendecker, Baerbel; Hermann-Alves, Sofia; Dalla Pozza, Robert; Klepper, Joerg (2017): 10 patients, 10 years – Long term follow-up of cardiovascular risk factors in Glut1 deficiency treated with ketogenic diet therapies: A prospective, multicenter case series. In: Clinical nutrition (Edinburgh, Scotland). DOI: 10.1016/j.clnu.2017.11.001.
  4. Perez-Guisado, Joaquin; Munoz-Serrano, Andres (2011): A pilot study of the Spanish Ketogenic Mediterranean Diet: an effective therapy for the metabolic syndrome. In: Journal of medicinal food 14 (7-8), S. 681–687. DOI: 10.1089/jmf.2010.0137.
  5. Volek, Jeff S.; Phinney, Stephen D.; Forsythe, Cassandra E.; Quann, Erin E.; Wood, Richard J.; Puglisi, Michael J. et al. (2009): Carbohydrate restriction has a more favorable impact on the metabolic syndrome than a low fat diet. In: Lipids 44 (4), S. 297–309. DOI: 10.1007/s11745-008-3274-2.
  6. Yancy, William S., JR; Foy, Marjorie; Chalecki, Allison M.; Vernon, Mary C.; Westman, Eric C. (2005): A low-carbohydrate, ketogenic diet to treat type 2 diabetes. In: Nutrition & Metabolism 2, S. 34. DOI: 10.1186/1743-7075-2-34.
  7. Achanta, Lavanya B.; Rae, Caroline D. (2017): beta-Hydroxybutyrate in the Brain: One Molecule, Multiple Mechanisms. In: Neurochemical research 42 (1), S. 35–49. DOI: 10.1007/s11064-016-2099-2.
  8. Maalouf, Marwan; Rho, Jong M.; Mattson, Mark P. (2009): The neuroprotective properties of calorie restriction, the ketogenic diet, and ketone bodies. In: Brain research reviews 59 (2), S. 293–315. DOI: 10.1016/j.brainresrev.2008.09.002.
  9. Kossoff, Eric H.; Dorward, Jennifer L.; Turner, Zahava; Pyzik, Paula L. (2011): Prospective study of the modified atkins diet in combination with a ketogenic liquid supplement during the initial month. In: Journal of child neurology 26 (2), S. 147–151. DOI: 10.1177/0883073810375718.
  10. Martin, Kirsty; Jackson, Cerian F.; Levy, Robert G.; Cooper, Paul N. (2016): Ketogenic diet and other dietary treatments for epilepsy. In: The Cochrane database of systematic reviews 2, CD001903. DOI: 10.1002/14651858.CD001903.pub3.
  11. Neal, Elizabeth G.; Chaffe, Hannah; Schwartz, Ruby H.; Lawson, Margaret S.; Edwards, Nicole; Fitzsimmons, Georgiana et al. (2009): A randomized trial of classical and medium-chain triglyceride ketogenic diets in the treatment of childhood epilepsy. In: Epilepsia 50 (5), S. 1109–1117. DOI: 10.1111/j.1528-1167.2008.01870.x.
  12. Schwartz, R. H.; Eaton, J.; Bower, B. D.; Aynsley-Green, A. (1989): Ketogenic diets in the treatment of epilepsy: short-term clinical effects. In: Developmental medicine and child neurology 31 (2), S. 145–151.
  13. Beckett TL, Studzinski CM, Keller JN, Murphy MP, Niedowicz DM. A ketogenic diet improves motor performance but does not affect β-amyloid levels in a mouse model of Alzheimer’s Disease. Brain research. 2013;1505:10.1016/j.brainres.2013.01.046. doi:10.1016/j.brainres.2013.01.046.
  14. Paoli A, Bianco A, Damiani E, Bosco G. Ketogenic Diet in Neuromuscular and Neurodegenerative Diseases. BioMed Research International. 2014;2014:474296. doi:10.1155/2014/474296.
  15. Dashti, Hussein M.; Al-Zaid, Naji S.; Mathew, Thazhumpal C.; Al-Mousawi, Mahdi; Talib, Hussain; Asfar, Sami K.; Behbahani, Abdulla I. (2006): Long term effects of ketogenic diet in obese subjects with high cholesterol level. In: Molecular and cellular biochemistry 286 (1-2), S. 1–9. DOI: 10.1007/s11010-005-9001-x.
  16. Jarrett, Stuart G.; Milder, Julie B.; Liang, Li-Ping; Patel, Manisha (2008): The ketogenic diet increases mitochondrial glutathione levels. In: Journal of neurochemistry 106 (3), S. 1044–1051. DOI: 10.1111/j.1471-4159.2008.05460.x.
  17. Greco, Tiffany; Glenn, Thomas C.; Hovda, David A.; Prins, Mayumi L. (2016): Ketogenic diet decreases oxidative stress and improves mitochondrial respiratory complex activity. In: Journal of cerebral blood flow and metabolism : official journal of the International Society of Cerebral Blood Flow and Metabolism 36 (9), S. 1603–1613. DOI: 10.1177/0271678X15610584.
  18. Nandivada, Prathima; Fell, Gillian L.; Pan, Amy H.; Nose, Vania; Ling, Pei-Ra; Bistrian, Bruce R.; Puder, Mark (2016): Eucaloric Ketogenic Diet Reduces Hypoglycemia and Inflammation in Mice with Endotoxemia. In: Lipids 51 (6), S. 703–714. DOI: 10.1007/s11745-016-4156-7.
  19. Paoli, A.; Grimaldi, K.; Toniolo, L.; Canato, M.; Bianco, A.; Fratter, A. (2012): Nutrition and acne: therapeutic potential of ketogenic diets. In: Skin pharmacology and physiology 25 (3), S. 111–117. DOI: 10.1159/000336404.
  20. Smith, Robyn N.; Mann, Neil J.; Braue, Anna; Makelainen, Henna; Varigos, George A. (2007): A low-glycemic-load diet improves symptoms in acne vulgaris patients: a randomized controlled trial. In: The American journal of clinical nutrition 86 (1), S. 107–115.
  21. http://www.karger.com/Article/FullText/325580
  22. Volek, Jeff S.; Freidenreich, Daniel J.; Saenz, Catherine; Kunces, Laura J.; Creighton, Brent C.; Bartley, Jenna M. et al. (2016): Metabolic characteristics of keto-adapted ultra-endurance runners. In: Metabolism: clinical and experimental 65 (3), S. 100–110. DOI: 10.1016/j.metabol.2015.10.028.
  23. Rhyu, Hyun-Seung; Cho, Su-Youn; Roh, Hee-Tae (2014): The effects of ketogenic diet on oxidative stress and antioxidative capacity markers of Taekwondo athletes. In: Journal of exercise rehabilitation 10 (6), S. 362–366. DOI: 10.12965/jer.140178.
  24. Bueno, Nassib Bezerra; Melo, Ingrid Sofia Vieira de; Oliveira, Suzana Lima de; da Rocha Ataide, Terezinha (2013): Very-low-carbohydrate ketogenic diet v. low-fat diet for long-term weight loss: a meta-analysis of randomised controlled trials. In: The British journal of nutrition 110 (7), S. 1178–1187. DOI: 10.1017/S0007114513000548.
  25. Purdom, Troy; Kravitz, Len; Dokladny, Karol; Mermier, Christine (2018): Understanding the factors that effect maximal fat oxidation. In: Journal of the International Society of Sports Nutrition 15, S. 3. DOI: 10.1186/s12970-018-0207-1.